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Hahnenschrei

Hans Leifhelm: Hahnenschrei - Kapitel 25
Quellenangabe
typepoem
booktitleHahnenschrei
authorHans Leifhelm
year1926
firstpub1926
publisherDeutsche Verlags-Anstalt
addressStuttgart / Berlin / Leipzig
titleHahnenschrei
pages69
created20180323
sendergerd.bouillon@t-online.de
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Appennin

      Tief im Tal verscholl das Glockenrufen,
Und ein früher Stern begann zu funkeln,
Als das Schnittervolk von abenddunkeln
Hügeln mit Gesängen heimwärts zog.
Und ich stieg die kühlen Bergesstufen
Aufwärts zu dem letzten Gipfelröten,
Einsam aus der Höhe klang ein Flöten,
Dem sich lauschend fern das Echo bog.

Blitzend mit geschirrten Silberrossen
Fuhr am Himmel auf der Große Wagen,
Glänzend wie in ewig jungen Sagen
Trat Arkturus aus dem Abendtor.
In der Gipfelrunde, lichtumflossen,
Lagerte der Felsen weiße Herde,
Und es saß auf seiner Muttererde
Pan – er blies auf einem Siebenrohr.

 


 

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