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Griechische Mythologie II - Heroen

Ludwig Preller: Griechische Mythologie II - Heroen - Kapitel 56
Quellenangabe
typetractate
booktitleGriechische Mythologie II - Heroen
authorLudwig Preller
year1861
firstpub1861
publisherWeidmannsche Buchhandlung
addressBerlin
titleGriechische Mythologie II - Heroen
pages503
created20090607
sendergerd.bouillon@t-online.de
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IV. Herakles als Kriegsheld und in nationalen Sagen.

Eine Gruppe vermischter Sagen, deren Gemeinsames das ist daß Herakles darin nicht als Dienstmann des Eurystheus erscheint, sondern als Held von Lydien, von Arkadien, von Aetolien, von Trachis, was die combinirende Sagendichtung so gut als möglich in einen geschichtlichen Zusammenhang zu bringen suchte. Ursprung und Alter dieser Erzählungen ist ein sehr verschiedener. Während einige bei alterthümlichem bildlichem Inhalte entschiedene Ansätze zur epischen Sagendichtung verrathen, sind andre offenbar ziemlich später Entstehung und entweder aus landschaftlichen Ueberlieferungen oder aus den Tendenzen des jüngeren Epos hervorgegangen. Die Folge der Erzählung scheint bei den Dichtern und Mythographen in früherer Zeit eine freiere gewesen zu sein. Durch die gewöhnliche Tradition ist gleich das erste Abenteuer, das beim Eurytos in Oechalia, in zwei Hälften auseinandergelegt, von welchen die eine den Anfang, die andre den Schluß der ganzen Sagengruppe bildet, weil nur auf 225 diese Weise die Motive zu dieser neuen Reihe von Kämpfen und die zu dem Ende des Herakles auf dem Scheiterhaufen des Oeta gewonnen werden konnten.

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