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Graf Petöfy

Theodor Fontane: Graf Petöfy - Kapitel 9
Quellenangabe
typefiction
booktitleGraf Petöfy
authorTheodor Fontane
year1997
publisherUllstein Verlag
addressBerlin
isbn3-548-24164-6
titleGraf Petöfy
pages3-204
created20000615
sendergerd.bouillon@t-online.de
firstpub1884
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Neuntes Kapitel

Phemi war am letzten Tag ihrer nie begonnenen Kur, und zwar unter Zitierung einer gefühlvollen Stelle, von Öslau nach Wien zurückgekehrt, aber das Leben auf der Veranda blieb unverändert dasselbe: Der alte Graf erschien täglich, um seinen Besuch zu machen, und nur die Gräfin zeigte sich wieder etwas zurückhaltender.

Franziska, so sehr sie von Anfang an und mehr noch bei Wiederaufnahme der Bekanntschaft zu der liebenswürdigen alten Dame sich hingezogen gefühlt hatte, nahm nichtsdestoweniger diese Wandlung wie schon die während der Wintermonate leicht und ruhig hin und fand sich darein, ohne der Ursache irgendwie neugierig nachzuforschen. Es erschien ihr von alter Zeit her als das Vorrecht vornehmer Leute, launenhaft zu sein und auf Sonne bedeckten Himmel und auf bedeckten Himmel wieder Sonne folgen zu lassen.

Dieser Zeitpunkt von »wieder Sonne« kam denn auch rascher noch als erwartet und war das Resultat eines Pater Feßlerschen Briefes, an dessen Schlusse sich folgende Worte fanden:

»Alles in allem, meine gnädigste Gräfin, würde der Eintritt dessen, was Ihnen als sorgenvolle Möglichkeit vorschwebt, nicht gerade das Schlimmste bedeuten, und zwar deshalb nicht, weil es Befürchtungen abschlösse, die beständig in Sicht zu haben beinahe unerfreulicher und jedenfalls beunruhigender ist, als sie sich erfüllen zu sehen. Es rechnet sich eben besser mit Tatsachen als mit Möglichkeiten. Außerdem, so mich nicht alles täuscht, ist die Wahl in mehr als einem Stück gut getroffen und die Seele der jungen Dame von einer Legierung, aus der eine Glocke werden kann, die klingt.«

Bei der Abhängigkeit, in der die Gräfin seit so manchem Tag und Jahr von ihrem Beichtvater stand, schuf dieser Brief einen beinahe sofortigen Stimmungsumschlag und stellte Franziska gegenüber den Ton freundlichen Entgegenkommens wieder her, der seitens der alten Dame bis zu dem Eintreffen Graf Adams geherrscht hatte. Ja, sie war dieser Wandlung insoweit geradezu froh, als sie sich überhaupt ungleich mehr durch Pflichterwägungen und Klugheitsrücksichten als durch den Zug ihres Herzens zu Zurückhaltung und Kühle hatte bestimmen lassen. Dabei hing sie, Nächstliegendes überspringend, allerlei Lieblingsplänen, am meisten aber dem ihr ein besonderes Wohlgefühl schaffenden Gedanken einer Konversion nach. Und dieses Wohlgefühl steigerte sich noch, als eine halbe Woche später Pater Feßler selbst in Öslau eintraf, um, wie seine Sommergewohnheit war, große Fußpartien in die Berge zu machen, »aus Naturschwärmerei«, wie die Gräfin, »aus dem Wunsche, wieder schlanker zu werden«, wie der Graf behauptete.

Regelmäßig auf diesen Partien sah sich der Pater von Graf Adam, der selber noch ein guter »Steiger« war, begleitet, und während sie so halbe Tage lang in den Bergen umherkletterten, war Franziska drüben bei der Gräfin und mühte sich, ihr durch Vorlesen oder Plauderei die Stunden der Einsamkeit zu verkürzen.

Ein solcher Tag war auch heute wieder. Der Lehnstuhl der alten Dame war, als der Sonnenball eben zu sinken anfing, auf den Balkon geschoben worden, und von den Bergen her klang die Vesperglocke.

Beide horchten hinüber und sahen dabei still auf den Glutstreifen, der noch über den Tannen hing. Als aber die Glocke eine Weile schwieg, sagte die Gräfin: »Ist es nicht schön? All das habt ihr nicht in eurem protestantischen Nebellande.«

»Doch, gnädigste Gräfin, wir haben es auch. Wir nennen es nur anders.«

»Und das wäre?«

»Wir nennen es die ›Betglocke läuten‹, und ich habe selber unzähligemal an dem Glockenseil gezogen. Überhaupt möcht' ich doch sagen dürfen, wir sind nicht voll so heidnisch, wie die gnädigste Gräfin glauben. Wir haben auch den Gekreuzigten, und jede Kirche hat sein Bild, zu dem wir andächtig aufblicken.«

Die Gräfin lächelte halb ungläubig, aber doch halb auch wie freudig überrascht und sagte dann: »Ich habe mir erzählen lassen, in euren Kirchen hinge nur immer der Wittenbergische Doktor, den ihr den Reformator und Wiederhersteller der reinen Lehre nennt, und in mancher Gemeinde ginge man noch einen Schritt weiter und verehre bloß den preußischen König. Ich meine, den König Friedrich den Zweiten. Und man hat mir sogar gesagt – ich zögere freilich es nachzusprechen –, es gäbe Bilder, auf denen er wie Gott selber im Himmel säße mit seinen Generalen rund um sich her, und jeder Preuße glaube mehr oder weniger ernsthaft, daß sein großer König von dort aus regiere, bloß in der Absicht, sein Land immer größer zu machen.«

»Ja, solche Bilder gibt es, gnädigste Gräfin, aber doch nicht in unseren Kirchen. In unseren Kirchen haben wir außer dem Christusbilde, von dem ich schon sprach, nur Kriegsdenkmünzen und große schwarze Holztafeln, auf denen mit weißer Schrift die Namen derer stehen, die für König und Vaterland gestorben sind. Und wenn uns die Predigt oder das oft sehr vielstrophige Lied, das gesungen wird, zu lange dauert, so lesen wir diese Namen, und es ist dann mitunter ein Glück, daß sie da sind.«

»Und keine Jungfrau Maria?«

Franziska lächelte.

»Sie lächeln, mein liebes Fräulein, und haben ein Recht, es zu tun. Es ist wirklich ein großes Unrecht, daß wir so wenig voneinander wissen und uns gegenseitig verurteilen ohne Kenntnis dessen, das wir zum Gegenstand unserer Herzensfeindschaft machen. Ich habe mitunter ein rechtes Verlangen, aus dieser Unkenntnis herauszukommen, und Sie, liebe Franziska, sollen mir dazu helfen. Sie müssen mir alle norddeutschen Sitten und Gebräuche schildern, und wenn das Erzählte nicht aus der protestantischen Kirche sein kann, nun dann, so lassen Sie's aus dem protestantischen Leben sein. Aus dem Leben kann ich dann Rückschlüsse ziehen auf den Glauben, weil das Leben ein Kind des Glaubens ist. Ich denke mir, meine liebe Franziska, wir beginnen am besten gleich, oder Sie geben mir, wenn nicht mehr, so doch wenigstens einen Vorschmack. Erzählen Sie mir von Ihrer Stadt an der Ostsee. War es nicht an der Ostsee?«

Franziska nickte.

»Nun denn, da muß ja die Stelle ganz in der Nähe sein, wo der König von Thule seinen Becher ins Meer geworfen. Ohne die Ballade wüßt' ich nichts davon, und so hat auch das allerweltlichste Gedicht immer noch sein Gutes. Ich denke mir Ihre kleine Stadt auf einer Sandbank gelegen und immer in Gefahr, vom Meere verschlungen zu werden. Ist es so?«

Franziska hatte mit ihrer Antwort auf die verschiedenen Fragen und Wünsche der Gräfin eben erst begonnen, als Graf Adam und Feßler eintraten und nach kurzer Begrüßung der Damen ihre Stühle bis ebenfalls an die Balkontür rückten.

»Stören wir?«

»Oh, nicht doch«, sagte die Gräfin. »Im Gegenteil, wie gerufen. Unsere liebe Freundin war eben im Begriff, mir etwas von ihrer nordischen Heimat vorzuplaudern, einer kleinen Hafen- oder Badestadt an der Ausmündung der Oder.

»Ah, an der Oder«, wiederholte Feßler. »Ein gut katholischer Strom.«

»Ja«, warf Franziska ein. »Aber doch nur zu Beginn, nur in der Enge des Gebirges. Sobald er ins Freie tritt, wird er protestantisch und immer protestantischer, je mehr er sich dem freien Meere nähert.«

»Um endlich darin unterzugehen«, schloß Feßler mit übrigens verbindlicher Handbewegung.

»O nur keine Neckereien auf diesem Gebiet«, beschwor der Graf. »Ich plädiere für Schluß dieser Kriegsführung und will lieber von dem Ostseestädtchen hören, darin unsere Freundin das Licht der Welt erblickte. Das interessiert mich mehr. Ich denk' es mir wie Vineta, poetisch, gruselig und ewig gefährdet. Hab' ich recht?«

»Je nach der Jahreszeit, wo Sie den Fuß auf unsere Schwelle setzen. Kommen Sie zur Sommerzeit, so sieht es aus wie dies Öslau, nur noch bunter und aparter und eigentlich auch noch hübscher und heiterer.«

»Das ist unmöglich.«

»Oh, Sie sollen selbst entscheiden. Da haben wir zunächst unsern Strom, dessen breite Wasserfülle schon die Nähe des Meeres ahnen läßt. Und keine tausend Schritte vor seiner Mündung, da wächst die Stadt auf und zieht sich einreihig an einem Pfahlwerk entlang, an dessen steil abfallender Wasserseite die Schiffe liegen, groß und klein, mit ihren vergoldeten Namen am Spiegel und einer überlebensgroßen, in Holz geschnittenen Figur am Bug. Auf dem breiten Damm aber, der dem Schlängellaufe des Flusses folgt, bewegen sich Handel und Verkehr wie unter einem Walde spalierbildender Maste. Denn zu beiden Seiten erheben sich diese Maste, sowohl auf den Schiffen wie vor den Häusern gegenüber.«

»Und wie sind diese Häuser?«

»Oft so niedrig, daß man die Hand aufs Dach legen kann. Aber immer frisch geweißt. Und auf dem hohen Dach, das meist dreimal höher ist als das eigentliche Haus, auf diesem Dach erhebt sich ein Giebel und auf dem Giebel eine Flaggenstange, daran ein langes schmales Band oder auch eine sich bauschende Flagge weht. Und keine Flagge dieselbe; denn in jedem dieser Häuser hat ein anderes Land seinen Sitz und seinen Schutz, und während über dem einen der österreichische Doppeladler flattert, flattert über dem andern der türkische Halbmond oder der chinesische Drache. Es gibt nichts Bunteres und Lachenderes als das Flaggen einer solchen Hafen- und Handelsstadt. Und je kleiner, desto mehr. Denn gerade diese Kleinheit unterstützt den Effekt. Überall da, wo hohe gotische Giebel in ihrem finstern, historischen Ernst aufragen, da verschwindet der heitere Flaggenschmuck in dem umherliegenden Dunkel; in den kleinen und kaum hundert Jahre alten Städten aber, die keine Geschichte haben und in ihrer Kleinheit und Sauberkeit fast aussehen, als wären sie gestern erst aus der Spielschachtel genommen, in ihnen ist die Flagge die Hauptsache, das flatternde Band am Hut, das dem Ganzen erst Ansehen und Charakter gibt.«

»Und wie geht nun das Leben in solcher Flaggenstadt?«

»So heiter wie die Flaggen, die drüber wehen. Ach, mir schlägt das Herz, wenn ich an die Tage zurückdenke, wo wir, Hannah und ich, mit unsern Mappen unterm Arm von der Schule her den Weg nach Hause machten. Es war immer ein weiter Weg und ging am Strom entlang, an dem die Schiffe schräg oder auch wohl mit ihrem Rumpfe nach oben lagen, um sie desto bequemer mit Werg ausstopfen und die Fugen mit Schiffsteer ausgießen zu können. Am Bollwerk hin aber und um geschwärzte, dreibeinige Grapen herum hockten Arbeiter und alte Matrosen und unterhielten das Feuer oder rührten in dem brodelnden Pech, dessen Qualm die Luft erfüllte.«

»Hätte mir's appetitlicher gewünscht.«

»Auch derlei gab es. Denn nicht überall wurde kalfatert, und viele Schiffe waren da, darauf außer dem Schiffshund nur noch ein Koch und ein Junge die lange Winterwache hielten. Und auch die hantierten um die Mittagsstunde, nach Art der anderen, um ein Uferfeuer her. Aber statt des Grapen waren nur zwei Ziegelsteine da mit einer Bratpfanne darauf, in die jedesmal, wenn wir vorübergingen, eben Kartoffeln und Speck und große Zwiebelstücke hineingeschnitten wurden. Und nun zog der Wrasen davon durch die Luft. Ach, welche Wonne! Vor nichts in meinem Leben hab' ich je wieder mit so viel Begehrlichkeit gestanden, und die beste Mahlzeit hätt' ich drum hingegeben, wenn ich mich auf der Stelle bei diesem primitiven Gerichte hätte mit niederhocken und zu Gaste laden können.«

»Glaub's«, lachte der alte Graf. »Kommt mir doch bei der bloßen Beschreibung ein kleines Gelüst darnach. Aber das ist alles Idyll und Genre; wo bleibt Vineta? Wo bleibt der Schrecken der Elemente?«

»Auch der kam gelegentlich, aber immer erst um die Novemberzeit. Und wir saßen dann, ohne der Gefahr zu gedenken, oder vielleicht auch uns getröstend, daß sie gerade diesmal nicht kommen werde, still um unsern Arbeitstisch her und überlegten, den Griffel oder die Feder aus der Hand legend, was wir uns wohl zum Christfest wünschen sollten, Und wenn wir dann einen Scheffel Wünsche durchberaten hatten, dann hieß es: ›Zu Bett!‹, und wir nahmen die Weihnachtsbilder, wie wir sie von frühester Kindheit an kannten, mit in unsern Traum und sahen die Krippe mit dem Kindlein und den Stern überm Haus. Und auch Joseph und die Jungfrau Maria.«

»Und die Jungfrau Maria«, wiederholte die Gräfin und lächelte. »Aus euren Kirchen habt ihr sie verbannt, aber an eurem Herde lebt sie fort. Oh, sie stirbt nicht aus, die Gebenedeite!«

»Lassen wir die Jungfrau«, sagte der alte Graf, »ich dürste jetzt nach Vineta.«

»Nun denn also, wir nahmen die Bilder mit in unsern Traum und sahen den Himmel offen und die Engelscharen herniedersteigen. Aber mit einem Male gab's einen unheimlichen Stoß uns zu Häupten, ein Rütteln und Schütteln begann, und wir fuhren aus unserem Kinderschlaf in die Höhe und sahen erschreckt und blaß einander an, denn wir wußten nun, daß der Nordwester doch gekommen sei, derselbe gefürchtete Nordwester, von dem wir gehofft hatten, er werde diesmal wenigstens an uns vorübergehen, und von dem uns die Kindermuhme von Jugend auf erzählt hatte: der könn' uns wegschwemmen, und eines Tages werd' er's auch, denn er sei der eigentliche Herr hier, und wir lebten nur von seiner Gnade, und wenn er wolle, so wär' es mit uns vorbei. Ja, dann beteten wir, aber wir wußten nicht, was wir sagten, denn wir dachten nicht an Gott und Glauben, sondern bloß an unsere Not und Gefahr, und unsere Seele war nichts als Angst und Aufhorchen auf den Sturm. Oh, noch jetzt überrieselt's mich, wenn ich an jene Schreckensnächte denke. Die vom First abgerissenen Hohlsteine klinkerten über das Dach hin, in dem Rauchfang ging ein Geheul, alle Läden und Türen klappten oder klapperten, und wenn dann mit eins eine Pause kam, so war es am schlimmsten und zitterten wir am meisten, denn dann hörten wir durch das tiefe Schweigen hin das Gebrause des Meeres draußen, das an die Dünen und Dämme schlug und die großen eingerammten Steine wie Kiesel aus der Westermole wusch. Am Bollwerk aber, trotz der Ziegel und Fahnenstangen, die niederstürzten, war alles Geschäftigkeit, und wir sahen durch unsere Giebelfensterscheibe, deren kleine Gardine wir ängstlich zurückgestreift hatten, wie sie drunten die Schiffe fester an die Pfähle banden, aber doch zugleich auch die Boote von Bord her ans Ufer brachten, um eine letzte Rettung zu haben für den Fall, daß es zum Schlimmsten käme. Denn der Nordwester staute nicht nur den Strom zurück, sondern trieb auch das Flutwasser mit solcher Gewalt von draußen her in den Strom hinein, daß es am Kai hin oft nur noch zollbreit unter der obersten Balkenlage stand. Und einmal – ich seh' es, als ob es gestern gewesen wäre – stieg es drüben hinaus, und im Nu war die niedriger liegende Stadt ein See von einem Punkte zum andern, und in unsern Flur hinein stürzte die Welle. Da schrien wir auf, denn nun erfüllte sich unser Schicksal, und wir mußten untergehen, wie Vineta untergegangen war.«

»Aber der Herr, der den Winden gebietet...«

»Gebot ihnen auch diesmal wieder, und was in der Nacht unser Entsetzen gewesen war, das war tags darauf unsere Lust und unsere Wonne. Die flottgemachten Boote fuhren jetzt hin und her: unser Nachbar, der Bäcker, landete mit seinen Wecken und Semmeln, und als es Tag geworden und ein klarer, blauer Himmel über der Stadt war, waren wir glücklich, uns zu Schiff abholen und zu Schiff in die Schule fahren zu können. Und glücklich wie wir war die ganze Stadt. Über Tonnen und Bretter hin ging der Verkehr, bis nach abermals einer Woche die große Sintflut verlaufen und ein dichter Schnee gefallen war.

Und unter Schellengeläute ging's nun durch die verschneite Stadt hin, über deren Schneedächern die Wimpel und Flaggen jetzt wieder flatterten und beinahe lustiger noch flatterten als um Johannistag und die Sommerzeit.«

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