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Geschichte des großen Bauernkriegs. Zweiter Band

Wilhelm Zimmermann: Geschichte des großen Bauernkriegs. Zweiter Band - Kapitel 23
Quellenangabe
authorWilhelm Zimmermann
titleGeschichte des großen Bauernkriegs. Zweiter Band
publisherRieger'sche Verlagsbuchhandlung
printrunNeue ganz umgearbeitete Auflage
year1856
firstpub1843
correctorreuters@abc.de
senderHerbert Niephaus
created20180125
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Elftes Kapitel.

Vollstreckung des Artikelbriefs über Schlösser und Klöster auf dem Zug nach Würzburg.

Zu Ochsenfurt, wo die Nachhut wieder zu dem großen Tauberhaufen stieß, wurde vier Tage gerastet, 500 Fuder Weins und die vollsten Kornspaicher des würzburgischen Domprobstes und 336Domkapitels, die sie hier fanden, reichten hin, um ein größeres Heer zu bewirthen, und es zogen ihm auch hier ein paar tausend Mann weiter zu aus Sommer- und Winterhausen, Eivelstadt, Randesacker, Frickenhausen, Ober- und Unterbreit, Goßmannsdorf, Oberickelsheim, aus den Herrschaften Absberg, Schwarzenberg und Kastell. Sie entwarfen hier eine neue Heerordnung und besetzten auch das Regiment neu. Jakob Köhl von Eivelstadt wurde von allen Fähnlein zum obersten Hauptmann erwählt; Michael Hasenbart von Mergentheim zu seinem Stellvertreter (Oberstlieutenant), Kunz Bayer von Ottelfingen zum Schultheißen und Pfenningmeister des Heeres. An Hasenbarts Statt wurde Hans Kolbenschlag oberster Hauptmann der Mergentheimer. Die Revision und Erweiterung der Heerordnung enthielt genaue Bestimmungen über Subordination, Heerzucht und Verpflegung, nahm nach dem Vorgang der Bildhäuser Artikel über Abbruch der adeligen Schlösser, über den Adel, über Verzeichnung und Beschlagnahme geistlicher Güter auf, die von den Bildhäusern wenig abwichen, und schärfte neben strengen Artikeln über die öffentliche Sittlichkeit namentlich ein, daß »täglich im Lager das Wort Gottes gepredigt werden solle.« – Eine der ersten Amtsverrichtungen des neuen Regiments war, daß den Zolleinnehmern geboten wurde, keinen Zoll mehr zu nehmen, und daß sie Verzeichnisse anfertigen ließen über Keller und Kästen, und die Vorräthe in ihre Verwaltung zogen. Das Regiment führte auch von nun an ein großes und ein kleines Siegel. Diese zweite Heerordnung ist vielfach abgedruckt aus Friese's Handschrift; in Stumpfs Denkwürdigkeiten II. Heft S. 44, bei Bensen 530—535. Gemäß den Artikeln der neuen Kriegsordnung, daß alle, auch der in die Brüderschaft getretenen Edeln, feste Häuser durch den Haufen oder durch die Besitzer selbst abgebrochen werden müssen, ergingen sogleich angemessene Befehle nach allen Seiten an die verbrüderten Gemeinden, alle noch nicht gebrochene Burgen in ihrer Nähe zu brechen. Sogleich wurde das Schloß Messelhausen von den Laudaern und Mergentheimern zerstört, ebenso später Boxberg und Schweigern.

Der große Haufe selbst brach am 28. April aus dem Lager zu Ochsenfurt auf, rückte nach Iphofen vor, und blieb daselbst zwei Nächte; der dasige Mönchshof versah sie mit Wein und Brod. Aus 337Groß- und Kleinlangheim, aus Michelfeld und andern Orten verstärkten sie sich, brachen am 30. von Iphofen auf, und zogen auf Schwarzach. Unterwegs, als sie durch Großlangheim zogen, wurden sie von den Einwohnern, besonders von den Frauen, jubelnd bewillkommt, die in Butten, Gölten, Kannen, Krügen, Flaschen und andern Trinkgeschirren Wein genug allenthalben auf die Gassen setzten. Der Abt, Georg Wolfsbach, zu Schwarzach, hatte die Klosterangehörigen schwer gedrückt, und die Schwarzacher Bürger hatten schon früher den Bischof zu Würzburg um Schutz gegen dessen ungerechte Steuer- und Zollforderung angegangen. Frühere Fehden hatten das Kloster mit Schulden belastet, und der Abt durch erhöhte Steuern sie tilgen wollen. Als der Tauberhaufe, der jetzt auch für sich den Namen » fränkisches Heer« angenommen hatte, im Anzug war, verlangten die Schwarzacher Bürger von dem Bischof die Erlaubniß, das reiche Kloster unter ihren Schutz zu nehmen und zu besetzen. Der Bischof gab sie, und sogleich warfen sich Bürger und benachbarte Bauern in das stadtähnliche Benediktinerhaus, erzwangen mit wildem Geschrei die Schlüssel zum Weinkeller und zur Vorrathskammer, und viele berauschten sich so sehr, daß in der Nacht auf dem Dorment Feuer auskam. Die Thüren wurden aufgesprengt, Geschrei und Schrecken überall. Einige der Mönche sprangen aus Angst zum Fenster hinaus, andere stellten sich, als ob sie in die Brüderschaft der Bauern treten wollten. Der Abt, durch den Lärmen und das Stoßen an seine Thüre aufgeweckt, warf ihnen einige Goldstücke, die auf Marmortischen in seinem Zimmer lagen, vor, begab sich aber sogleich mit dem Pater Küchen- und Kellermeister in den Garten und durch denselben durch einen verborgenen Ausgang in Sicherheit, und hielt sich drei Tage lang in Gerlachshausen bei Johannes Zierold auf. Diesen schickte er auch auf Kundschaft ins Kloster. Der brachte die Nachricht zurück, wie der Abt seinen Goldstücken und seiner Flucht Alles zu verdanken habe; als sie seine Entweichung gemerkt, haben sie sich selbst untereinander gerauft, daß sie nicht vorsichtiger ihn bewacht haben.

Die Bürger zu Schwarzach nahmen das fränkische Heer mit Freuden auf, und führten es in das Kloster. Gründlicher, als sie es zuvor gethan, wurde es nun von den Bauern geplündert. Die 338vergrabenen Privilegien, die ihnen verrathen wurden, wurden zerrissen und zerstreut, und zuletzt es selbst angezündet. Es brannte zur völligen Ruine aus, und die Hintersaßen theilten die Aecker, Wiesen und Waldungen unter sich: der Abt sah den Untergang seines Klosters von fern, und floh, sein Leben zu retten, nach Nürnberg. Aus Dettelbach, Volkach und vom Steigerwald kamen neue christliche Brüder herbei und schwuren unter den Flammen der Abtei in den Bund. Aus der Chronik von Schwarzach, in Ludwigs Script II. 35.

Von Schwarzach aus sandte das fränkische Heer jene schon berührte Aufforderung an die Bildhäuser, ihnen zuzuziehen. Die Antwort derselben war, sie haben sich verpflichtet, die Entscheidung des Landtags abzuwarten.

Am 2. Mai machte das fränkische Heer einen Besuch in der Kellerei von Geroldshofen, und die aus dem Hallischen und Limburgischen zu ihnen Gestoßenen brachten auch unter diesen Haufen die Scherzbenennungen mit: lustige Kistenfeger und Seckelleerer. Es war freilich wie ein toller Saus und Braus, der Hin- und Herzug des Haufens, am Tage die Flasche in der Hand, Nachts die Brandfackel; Widerstand nirgends. Von Geroldshofen zogen noch in derselben Nacht einige Fähnlein vor das Bergschloß Stollberg im Steigerwald, wo Graf Wolf von Kastell, der jetzt auf dem Frauenberg lag, sonst als Oberamtmann saß.

Bei Annäherung der Bauern flüchtete sich die Gemahlin des Grafen mit ihren Kindern auf das Schloß Kastell. Hier saß Graf Hans II. von Kastell. Seine Gemahlin war bürgerlichen Standes, und hieß Magdalena Röder. Sie sahen von Kastell aus ihr Schloß Stollberg, und am 3. Mai auch Schloß Bimbach in Flammen und bald in Asche sinken. Bimbach war eine Veste der Herren von Fuchs. Aber auch Kastell selbst sollte sie nicht lange schützen. Fähnlein nahten mit der Brandfackel, Fähnlein der eigenen Unterthanen, namentlich aus Kreuth und Wüstenfelden, die nicht weit vom Fuße des Berges saßen. Die Frauen mit ihren Kindern flohen, als der Brandbefehl von den Bauern herausgeschickt wurde. Alles floh; und das gräfliche Stammschloß wurde dem Erdboden gleich gemacht. Drei Monate darauf war die Gräfin Magdalena eine Leiche.

339

Die Gemahlin des Grafen Wolf, ihre Schwägerin, konnte nirgends einen sichern Aufenthalt finden; aus Furcht vor den Bauern wollte die Hochadelige – sie war die Tochter des Grafen Michael von Wertheim – Niemand aufnehmen; von ihren fünf Kindern, die sie bei sich hatte, war das älteste sechs Jahre alt, das jüngste dritthalb Monate. Das Dorf Kastell hatte größtentheils das Schicksal des Schlosses getheilt, auch nicht ein Haus war unversehrt, und unten am Berg, unter dem Nußbaum des Leonhardt Herdtlen, wo treue Hände ihr eine Hütte bauten, hielt sich die edle Frau vier Wochen lang verborgen, von milden Gaben lebend, mit ihren vier Kindern; das fünfte, das jüngste, hatte sie durch die Amme zu ihrem Vater nach der Veste Breiberg geschickt. Unterwegs fiel die Amme in die Hände streifender Bauern, die aus mehreren Umständen schlossen, der Säugling möchte wohl das Kind eines Vornehmen sein. Schon wollte ein Bauer das Herrenkind an einer Mauer zerschmettern; da schwur die Amme hoch und theuer, daß es ihr eigenes Kind sei; und sie ließen sie ziehen. Diese letzte Angabe beruht auf dem einzigen Zeugnis der Amme. Gleichzeitige Chroniken, die sonst nicht gut auf die Bauern zu sprechen sind, wissen nichts davon. Quellen: Schreiben des Grafen Johann von Kastell an den Markgrafen Casimir über die Gewaltthätigkeiten zu Kastell, Anspacher Archiv, Bauernkriegakten I. 102. Journal von und für Franken VI. Friese, Handschrift. Viehbeck, Genealogische Geschichte des Hauses Kastell S. 46. Seyboth, Gymnasialrede zu Windsheim, in der Sammlung des Prälaten v. Schmid.

Die Karthause zu Ostheim, gegenüber von Volkach, Kloster Bergreinfeld, die Schlösser Geybach und Halburg wurden geplündert und gebrochen. Am Donnerstag, den 4. Mai, hielten die Hauptleute eine große Gemeinde, denn es war Zwiespalt, wohin man zunächst ziehen solle, ob gleich nach Würzburg, ob vor den Zabelstein, das feste Schloß, darin das bischöfliche Archiv und eine starke Besatzung lag. Die umwohnenden Bauern fürchteten für Weib und Kind, wenn sie nach Würzburg zögen und diese Besatzung im Rücken ließen. Die Mehrheit, nach langer Umfrag, sprach: »Vor unsrer lieben Frauen Berg!« Den Zabelstein ließ man durch zwei Fähnlein unter dem großen Lienhard von Schwarzenbrunn und Wilhelm Reichard von Röttingen berennen. Die Brüder Hans und Chünemund von Giech, die ihn vertheidigten, weigerten die 340Uebergabe; und diese Fähnlein zogen ab, dem fränkischen Heere nach, das sich nach Würzburg umwandte.

Die Artikel in der Gegend zu vollstrecken, blieb Hans Luft als Hauptmann der Fähnlein von Stadt und Aemtern Geroldshofen und Haßfurt zurück. Er brach das Schloß, die Karthause und das Nonnenkloster Geroldshofen. Den Haßfurtern hatte der Abt von Theres, Thomas von Heildorf, dieses schon um's neunte Jahrhundert gegründete Kloster in ihren Schutz befohlen. Als aber die Boten vom vergeblichen Landtag heimkehrten, schlug das ganze Oberstift um, und die Haßfurter kamen, verzeichneten Alles, was im Kloster war, legten es unter Beschlag, und setzten sich darein. Der Abt hielt sich mehrere Wochen in einer Hütte, im Dorf Obertheres, verborgen.

Hans Luft suchte auch die Cisterzienser zu Ebrach heim, ein Kloster so reich, daß sein Abt sich rühmte, um drei Heller ärmer zu sein, als der Bischof zu Würzburg. 75 Conventualen lebten ohne Sorge darin. Als die Bauern sich näherten, wechselte der Abt Johann Leiterbach die Kleidung, und suchte unerkannt in den Ebracher Hof nach Nürnberg zu entkommen. Aber im Dorfe Mühlhausen wurde er von bambergischen Bauern erkannt. Sie ergriffen ihn, sperrten ihn ein und hatten ihr Gespötte mit ihm. Er gab ihnen Geld, versprach ihnen noch mehr, um sich zu lösen, und wollte in sein Kloster zurückkehren. Sie geleiteten ihn sicher bis Dippach, und weiter in seinen Hof zu Herrnsdorf. Er fand diesen verschlossen. Von innen heraus klang die Munterkeit schwärmender Bauern. Endlich öffneten sich die Fenster, lachende Gesichter schauten heraus, er gab sich als ihren Abt und Herrn zu erkennen. Sie lachten und thaten, als ob sie ihn nie gesehen und ihm nicht glaubten. Da es Nacht wurde, ließen sie ihn doch zu sich in die Stube herein. Da mußte er mit Augen sehen, wie sie sein Vieh schlachteten, wie sein Geflügel, seine schönen Hühner und Gänse und sein Wein den Bauern schmeckten, wie alle Oekonomiegebäude geleert wurden. Und ob es ihm fast das Herz brach, er mußte fröhlich dazu sehen und mit zechen. Endlich erlaubten ihm seine Bauern, ungehindert nach Ebrach zu gehen. Trauriger anzusehen fand er es hier. Seine Heerden, Rinder und Schafe waren durch die Schlüsselfelder- und andere benachbarte Bauern 341fortgetrieben; seine Spaicher und Keller geleert; das Kloster selbst in Flammen und das Bleidach des schönen Thurmes zerschmolzen, die heiligen Gefäße geraubt, die edeln Steine an den Bildern aus ihren Fassungen gedrückt; über Altäre, Malereien und Schnitzwerk war ein barbarischer Sturm ergangen. Und zuletzt noch mußte er es sehen und hören, wie seine guten Freunde und Nachbarn, die adeligen Herren, denen er gastfreundlich so manchen Imbiß im Kloster vorgesetzt hatte, und die jetzt in die evangelische Brüderschaft getreten waren, mit den Bürgern von Geroldshofen » wetteiferten, seine Ochsen und Kühe zu Hunderten aus seinen Meiereien zu Spießheim, Herlheim, Alezheim und Stockheim ihm wegzutreiben.« Er behielt Alles bei sich im Herzen, und hat es nachher in deutschen Reimen beschrieben. Brevis notitia monasterii Ebracensis 1739. S. 131.

Auch die Iphöfer wurden muthig im Rücken des fränkischen Heeres. Dieses hatte aus Kloster Bürklingen sich nur verproviantirt. Am 2. Mai versammelte sich eine große Zahl aus Iphofern Bürgern im Wirthshause Conrad Kröhns, der sie bei ihrer ersten Heldenthat im vorigen Jahre angeführt hatte, zechten und wünschten den Mönchen alles Unheil. Da trat der Wirth hervor, machte mit der Kreide einen Ring auf den Tisch und rief: Wer morgen das Kloster zu Bürklingen mit abbrennen hilft, der stecke sein Messer in diesen Ring. Nur Einer ging davon, alle Andern thaten es. Am Mittwoch nach Walpurgis zogen sie vor das Kloster, plünderten es rein aus und mißhandelten die Mönche. Der Prior hatte sich unter einen Haufen Hobelspäne versteckt, wurde entdeckt, hervorgezogen, und, wahrscheinlich von beleidigten Vätern und Ehemännern, entmannt. Dann steckten sie die Gebäude in Brand, und schon früh um acht Uhr lag das Kloster ganz in Asche, um nie wieder daraus zu erstehen. Journal von und für Franken, V. 555.

Die Botschaft, die Artikel über Schlösser und Klösterabbruch zu vollstrecken, zündete zugleich an vielen Orten als Brandfackel. Zu Heidingsfeld und zu Oberzell loderten die Probsteien auf, Kloster Ilmbach verbrannte, Unterzell wurde geplündert, das Nonnenkloster Gerlachzell bei Lauda eingeäschert, Mariaburghausen bei Haßfurt hatte das gleiche Loos; Heiligthal bei Hammelburg, die 342Cisterziensernonnenabtei, die so lange im Flor gewesen, wurde zur Einöde; das Nonnenkloster Schönau, in der schönen Aue, wo die fränkische Saale in den Main mündet, litt wenigstens so sehr, daß es Zeit brauchte, sich wieder zu erholen.

Das fränkische Heer selbst brannte auf seinem Rückzug noch etliche »schädliche Häuser« vom Boden weg. In einer Nacht, in der Nacht des 5. Mai rötheten die Flammen des Schlosses Stefansberg bei Großlangheim, der Burgen Siggershausen und Michelfeld den Himmel. Von Iphofen und allen Orten, wo es durchzog, wurden Sturmleitern und Belagerungszeug für den Frauenberg mitgenommen, und ehe sie Ochsenfurt erreichten, begegnete ihnen noch auf dem Main ein Schiff des Bischofs von Bamberg, mit großem Gut beladen. Sie fingen es auf. Zu Ochsenfurt erfuhren die Hauptleute durch eine Botschaft der Hauptleute im Baarfüßerkloster zu Würzburg, daß der Bischof entritten sei. Am 6. Mai tagten die Bildhäuser zu Neustadt; der vergebliche Landtag bestimmte auch sie zum Zuzug nach Würzburg; und am selben Tage Abends lagerte Florian Geyer mit dem schwarzen Haufen von der Tauber her zu Heidingsfeld im Angesicht des Frauenbergs; am 7. Mai rückten in allerlei bunten Farben die zahlreichen Fähnlein des hellen lichten Haufens vom Odenwald und Neckarthal unter Göz von Berlichingen und Georg Metzler in Hochberg ein, in ein Städtchen, eine Viertelmeile oberhalb Würzburg, am linken Mainufer; und noch an demselben Abend erschien das große » fränkische Heer,« und lagerte sich zu Heidingsfeld, hart am Mainufer und an der Stadt. Hauptquelle: Lorenz Friese, Handschrift. Mehrere Urkunden im anspachischen Archiv.

Aus Kitzingen, Uffenheim, Kolmberg, Leutershausen, Creglingen, Sulzfeld, Schlüsselfeld, Burg-Bernheim, lauter markgräflich anspachischen Gebieten, sah man bald nachher mehr als 2000 Mann weiter zum fränkischen Heere stoßen, um den Frauenberg mit zu belagern.


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