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Geschichte des großen Bauernkriegs. Zweiter Band

Wilhelm Zimmermann: Geschichte des großen Bauernkriegs. Zweiter Band - Kapitel 21
Quellenangabe
authorWilhelm Zimmermann
titleGeschichte des großen Bauernkriegs. Zweiter Band
publisherRieger'sche Verlagsbuchhandlung
printrunNeue ganz umgearbeitete Auflage
year1856
firstpub1843
correctorreuters@abc.de
senderHerbert Niephaus
created20180125
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Neuntes Kapitel.

Die im Hochstift Würzburg. Der Graf von Henneberg.

Die von Ochsenfurt luden den hellen Haufen darum so dringend ein, weil sie mit dem, womit sie seit lange sich in ihrer Stadt und Umgebung getragen hatten, endlich vorwärts machen wollten. Sommerhausen und Winterhausen, zwei Orte zwischen Ochsenfurt und Würzburg gelegen, und nur durch den Main von einander getrennt, sahen schon in den ersten Tagen des April Bauern aus mehreren Dörfern in Versammlung und Berathung, die Karthause Tuckelhausen einzunehmen. Am 5. April flog das Fähnlein; Friz Zobel, aus dem edeln fränkischen Geschlechte der Zobel, führte sie als Hauptmann. Sie nahmen das Kloster ein, und schrieben nach Eivelstadt und in die nächste Umgebung: »Wir bitten euch in brüderlicher Treu zu 318uns zu kommen; wo nicht, wollen wir euch daheim suchen.« Das Domcapitel zu Würzburg schickte eilig einige aus seiner Mitte nach Ochsenfurt, um durch Vorstellungen den Abfall zu verhüten, den man auch von dieser Stadt befürchtete. Aber sie fanden am Abend die Thore schon verschlossen und wurden nicht eingelassen, die drei edlen Domherren mußten die Nacht draußen vor den Mauern zubringen, und ritten Morgens gekränkt nach Würzburg zurück, ungeachtet die von Ochsenfurt ihre geschlossenen Thore mit den gefährlichen Zeiten rechtfertigten, da man nicht wisse, wer Freund oder Feind sei. Die drei Domherren begaben sich, da ihnen die Stadt sicheres Geleit zusagte, aufs Neue dahin, und die Ochsenfurter hatten schon ihre Punkte bereit, die sie als Bedingungen ihrer Treue festhielten. Sie erkannten auch ferner das Domkapitel als ihre Herrschaft an; dafür forderten sie, daß das Kapitel Alles, was das Evangelium ausweise, und Alles, was die fränkische Nation erhalten würde, auch ihnen gewähre; bis zur allgemeinen Reichsreform keine Abgaben einfordere; Niemand zwinge, gegen die evangelischen Brüder auszuziehen, und jedem Bürger freigebe, zu den Bauern zu treten. Mit diesen Punkten schickten sie den Domherrn Hans von Lichtenstein an das Kapitel, die zwei andern behielten sie zurück. Das Domkapitel stellte am 12. April die Bewilligungs-Urkunde mit schwerem Herzen aus, mit ausdrücklicher Zusage für sich und seine Nachkommen, der Empörung halb nie gegen irgend Jemand etwas selbst vornehmen zu wollen, noch solches Jemand zu gestatten. Das Kapitel gab so viel nach, weil die Ochsenfurter die zwei andern Gesandten unter keiner andern Bedingung herausgeben wollten, und weil es aller Orten und Enden im Hochstift ausbrach oder den Ausbruch drohte. Lorenz Friese, Handschrift.

In Markt Bibart nahm im Würzburgischen die Sache des Volks ihren Anfang, sehr frühe, schon im Anfange des März. Die Bewegung wurde hier vorbereitet und geleitet von den zwei Prädikanten und Eingeweihten Georg Gennlich und Thomas Wagner, zwei Bürgern zu Bibart. Die Brüderschaft, die sie zunächst aus armen Leuten bildeten, nannte sich »die Unendlichen,« entweder weil ihre Güter nicht im Reich der Endlichkeit lagen, sie so gut als ohne zeitlichen Besitz waren, oder, was wahrscheinlicher ist, weil sie alles 319Volk als ihre Verbrüderten ansahen, und ihre Verbindung als eine unendliche, durch alle Landschaften laufende Kette anpriesen. Denn als in dem nicht fernen Flecken Sugenheim das Gerücht auskam, die Brüderschaft der Unendlichen sei schon zu Ende, und die beiden Häupter seien entlaufen, schrieben Gennlich und Wagner am 15. März »ihren Brüdern in Christo« dahin, das Geschrei sei eine Lüge, es fallen im Gegentheil zu ihnen und zu der Gerechtigkeit und zum Wort Gottes alle Menschen, welche sie hören und sehen. Nehmet, so schlossen sie, diese Schrift an in göttlicher Liebe und Andacht, und spare euch Gott alle gesund. Falkenstein, nordgauische Alterthümer III., 325. Journal von und für Franken III., 664.

Einige Stunden davon, bei Iphofen, lag das Kloster Birklingen. Dieses war erst vor einem halben Jahrhundert gestiftet. Durch ein Marienbild, dessen Wunderthätigkeit sie aller Welt anpriesen, bereicherten sich die Mönche. Dieser Schatz reizte den Neid der benachbarten Bürger zu Iphofen, und siehe, im Jahre 1501 fand man eines Morgens auf der Iphofer Markung am Wege nach Birklingen ein Marienbild sitzen, das alsbald wie das Schwesterbild zu Birklingen Wunder that. Die Bürger bauten ein Bretterdach darüber, und der Zulauf zu der neuen Maria verdrängte den Glauben zu der älteren im Kloster Birklingen; die Mönche fühlten es empfindlich an ihrer Kasse, und ruhten nicht, bis ein bischöflicher Befehl den Besuch der Maria der Iphofer verbot und diese für unecht erklärte. Da der Befehl nichts fruchtete, schickte der Bischof den Domherrn Thomas von Stein mit reisigem Volk, der steckte die wunderthätige Maria in einen Sack und brachte sie in die Hofkapelle nach Würzburg. Das entzündete einen unauslöschlichen Haß gegen die Mönche von Birklingen in den Herzen der Iphofer. Die Mönche hatten in der Vorstadt von Iphofen einen Hof. Ueber denselben erhob sich im Jahre 1524 ein Streit zwischen den Iphofern und den Mönchen, und es brach eine Rotte Bürger unter Anführung des dasigen Wirths Conrad Kröhn in den reich ausgestatteten Weinkeller des Hofs, sie zechten und führten davon weg nach Herzenslust. Dem Prior, der es wehren wollte, wurden Schläge zur Antwort. Hundertundzwanzig Reisige und ein Nachrichter kamen von Würzburg, die 320fröhlichen Zecher entflohen nach Prichsenstadt, und kehrten erst zurück, als man ihnen die Rückkehr erlaubte, mit der Bedingung, daß sie ihres Urtheils warten. Inzwischen breitete sich die geheime Verbrüderung der Unendlichen ans, und in das Kloster Birklingen kamen acht Bürger aus Bibart, als wollten sie Korn kaufen, man ließ sie ein, sie setzten sich darin fest, läuteten die Ortsgemeinde zusammen, nahmen sie in den Bund auf, bestellten Conrad Lülich zum Hauptmann, ließen sich von den Mönchen einen Abendtrunk geben, kehrten nach Bibart zurück, riefen die Einwohner unter die Waffen, und ehe sie einen Widerstand wagten, entflohen der Beamte und sein Anhang über die Stadtmauer. Die Bibarter aber mahnten alle Ortschaften umher auf, mit ihnen die Gerechtigkeit zu handhaben, und schickten ihre Beschwerden an den Bischof, erhielten aber nichts, als Worte, die sie zum Frieden mahnten.

Da kam indessen der Würzburgische Marschall mit 65 Pferden nach Iphofen. Er ritt zum Fürstentag, der auf den 4. April nach Neustadt an der Aisch ausgeschrieben war. In Iphofen aber erscholl ein Geschrei, er komme, die Köpfe derer zu holen, die in Birklingen die erste Zeche gehalten haben, Weiber und Kinder heulten, die Männer warfen ihre Waffen an und sammelten sich, der Marschall beschwichtigte sie und ritt weiter nach Neustadt. Die Schuldigsten trauten nicht und schickten nach Bibart um Hülfe. Um Mitternacht kamen dreihundert Bibarter in Wehr und Waffen vor's Thor und forderten Einlaß. Statt dessen ertönte die Sturmglocke in der Stadt, Thore und Mauern füllten sich mit Bewaffneten. Sie seien als Freunde da, riefen die Bibarter hinaus. »Freunde kommen bei Tag, scholl's als Antwort herab; wenn ihr euch nicht entfernt, wollen wir unter euch schießen, wie unter die Hühner.« Es war der Amtmann von Vestenberg, der so sprach; der Marschall mit seinen Reitern war schon wieder von Neustadt zurück, und zur Abwehr entschlossen. Mit Tag wollten die Bibarter das Thor stürmen, ein Kugelregen empfing sie, sie ließen zwei Reiswagen, Harnische und ihr Fähnlein zurück, flohen nach Bibart, und schrieen über die Iphöfer als Verräther. Am 6. April war ganz Bibart auf; Alles zog, denen von Bütthart gleich, zum hellen Haufen; nur acht Bürger blieben in der Stadt. Journal von und für Franken V. B. 5. H. S. 550—55.

321

Im Norden des Hochstifts, zwischen dem Fuldaischen, Hennebergischen und Thüringischen, ließ sich am 9. April zuerst die Trommel des Aufstandes hören. Aus einem Wirthshaus zu Münnerstadt zogen sie aus, Anfangs nur eine kleine Zahl, einen Trommelschläger voran, durch die nächsten Orte, in den ersten Tagen mit geringem Zuwachs. Desto größeren hatten sie in der Stadt. Hans Schnabel, der Schreinermeister, führte den Vorsitz. Er erschien mit einer Schaar Bürger am 12. April vor dem Bürgermeister. Sie wollen draußen das Kloster Bildhausen, unweit der Saale, einnehmen, sagte er. Es waren ihrer Dreihundert in Waffen; der Bürgermeister mochte einreden, was er wollte, sie zogen hinaus und setzten sich in dem Kloster. Während derjenige Theil der Bürger, welcher in Münnerstadt zurückgeblieben war, in dem deutschen Haus, dem Augustinerkloster und dem Hofe der Bildhäuser in der Stadt Alles an sich nahmen, schufen die draußen in Bildhausen das Kloster, aus dem der Abt und fast alle Mönche zuvor hinweggezogen waren, zu einem festen Lager um; Verhaue und ausgestellte Posten verwahrten die Straßen. Hans Schnabel von Münnerstadt und Hans Schaar von Burglaur wurden Hauptleute, Michael Schrimpf, der Pfarrherr von Wermrichshausen, Kanzler des Haufens. In ihren Ausschreiben sagten sie: »Da das göttliche Wort lange Zeit besonders von der geistlichen Obrigkeit unterdrückt worden und der gemeine Mann mit unerträglichen Lasten überhäuft ist, so haben wir uns in's Lager zusammengethan, nicht darum, daß wir keine Obrigkeit oder Herren haben, und denselben nichts geben wollten, was ja wider göttliche Schrift und Ordnung wäre; sondern damit von diesen Obrigkeiten und Herrschaften mit uns gebührlich und der evangelischen Lehre gemäß gehandelt werde.« So viel Volkes ihnen mit jedem Tage zufloß, so war doch gute Zucht und Ordnung im Lager.

Die beiden Nonnenklöster Hausen und Frauenroth zu behüten, legte der Amtmann von Rotenhahn zu Aschach die verlässigsten Hintersaßen als Wache hinein, diese aber zehrten das Beste aus Keller und Stall aus; und es begann ein Laufen in die Klöster; Alles wollte wachen helfen. Dem Amtmann, der ihnen die Wirthschaft legen wollte, antworteten sie mit Büchsenschüssen und der Zuschrift: die Klöster dienen nicht Gott, sondern dem Teufel, und sie sehen 322sich verursacht, solcher Schalkheit zu wehren. Sie zerwarfen sich bald so mit dem Amtmann, daß sie sein Schloß Aschach stürmten, und ihn und acht Edelleute gefangen hinwegführten. Eine andere Schaar nahm von Kissingen aus das Kloster Aurach, und wieder eine andere das Kloster Heidenfeld. Poligraphia Meiningensis 1674, 4.; Hauptquelle für diesen Haufen, S. 2ll—215.

Conrad von Thüngen, seit 1519 Bischof zu Würzburg und Herzog in Franken, hatte es zwar nicht gleichgültig, aber doch, als ginge es ihn zunächst nichts an, vernommen, was seine Botschafter ihm von den Aufständen im südlichen Schwaben, von den Planen Herzog Ulrichs schrieben, wenn sie ihm berichteten, das Geschrei zu Ulm über Mönche und Pfaffen sei nicht anders, als ehemals über die Juden. Erst die Nachricht von dem Aufstand in der Rotenburger Landwehr, von ihrem Vorhaben, bald nach Würzburg zu kommen, die Geistlichen zu verjagen und ihre Güter einzunehmen, eine Nachricht, die ihm sein Amtmann zu Raigelsberg, Jörg von Rosenberg, gab, regte ihn an. Da, als die Gefahr vor der Schwelle seines eigenen Landes stand, da schickte er an den Statthalter von Mainz und an den Pfalzgrafen Ludwig um Rath und Hülfe; da schrieb er an die Ritterschaft seines Bis- und Herzogthums, 91 Geschlechter, Grafen, Herren und Edelleute, sich zu Hause gerüstet zu halten; da wandte er sich an die kleinen Städte, an die Flecken, wachsam zu sein, die Gräben und Barrieren zu bessern, und sich kriegsgefaßt zu machen. Da sah man Städte und Flecken in Waffen und Rüstung, da flogen die Fähnlein, alte und neue, hier in der ernsten Absicht, sich selbst und ihren Herrn gegen die Bauern zu vertheidigen, dort die Mehrheit mit dem Gedanken, ihre eigene Sache in der Sache der Bauern zu suchen und zu verfechten. Und schon fiel ein Amt nach dem andern ab, eine Warnung nach der andern lief von den Amtleuten ein; auf Sonntag Judica versammelte der Bischof seine Räthe. Etliche riethen, die Bauern, die man bekäme, aufs Strengste zu strafen, den andern die Häuser zu verbrennen, die Güter zu nehmen, Weib und Kinder nachzuschicken. Dagegen riethen Andere, weil die Empörung auch in den Nachbarländern, Mainz, Bamberg, Eichstett und Brandenburg ausgebrochen sei, wo man mit der Strafe 323nicht so scharf handle, zur Gelindigkeit, die ohnehin einem geistlichen Fürsten vor der Schärfe gezieme. Die letztere Meinung ließ sich der Bischof gefallen: viel Kriegsvolk hatte er ja nicht zur Hand. Er ließ hin- und herreiten, und zur Treue durch Zusagen ermahnen.

Immer weiter flutete und schwoll der Aufstand. Er berief die Ritterschaft zu Hof; am Donnerstag nach Judica, den 6. April, ritten sie ein. Man hielt die Berathschlagungen auf dem Frauenberg, weil man es nicht für räthlich achtete, sie in der Stadt zu halten; man fürchtete von dem gemeinen Mann, der seltsame Reden hören ließ, allerhand Böses, wenn er erführe, daß der Landesfürst und seine Ritterschaft eine Versammlung halten. Auf den Vortrag des Bischofs antwortete die Ritterschaft: sie achten sich zwar ihrem Herrn und dem Stift mit Leib und Blut zu dienen verpflichtet; sollten sie aber, wie sie vermuthen, gegen die Bauern handeln müssen, so gebühre es sich auch, daß sie vorher ihnen absagen. Sie wünschen also, daß es dem Bischof gefallen möge, einige von ihnen zu den Haufen der Bauern zu verordnen, um sie an die Gefahr und die Pflichtwidrigkeit ihrer Handlung, wozu sie Andere sogar noch zwingen, zu erinnern, und sie zur ruhigen Rückkehr zu bewegen, ihnen auch zu versprechen, daß die Ritterschaft bemüht sein wolle, Beschwerden, die sie etwa hätten, abstellen zu lassen. Würden die Bauern auf diese Vorstellung abziehen, so sei damit der Sache geholfen; wo nicht, so habe doch die Ritterschaft ihre Ehre gewahrt.

Das gefiel, und die Ritter, von denen die wenigsten gerüstet gekommen waren, kehrten heim, um gerüstet wieder zu kommen. Graf Wilhelm von Henneberg, der mächtigste unter des Stifts Lehenträgern, dessen Geschlecht seit lange schon die Reichsfürstenwürde hatte, aber dabei des Hochstifts Erbmarschallamt fortführte, war mit Andern ausgeblieben; ihm wurde aufs Neue geboten, und er sagte auch zu, auf Freitag nach Ostern zu erscheinen. Der Bischof suchte bei Bamberg, Eichstett und Brandenburg um Hülfe, und ins Lager zu Scheftersheim ritten die Abgeordneten des Bischofs und der Ritterschaft, darunter auch der Hofmeister Sebastian von Rotenhan. Die Bauern erwiderten ihnen, sie zwingen Niemand wider seinen Willen zu ihrer Partei, nehmen aber wohl Jeden auf, der zu ihnen komme, und ihr Vorhaben befördern helfe. Ihre endliche 324Meinung sei, »was das Evangelium aufrichte, soll aufgerichtet; was es niederlege, niedergelegt sein.« So lange diese Sachen nicht in Ordnung gebracht seien, wollen sie ihren Herrschaften nichts mehr geben. Sie bestellten die Abgeordneten auf den folgenden Tag, das Palmfest, zu weiterer Besprechung. Diese aber kamen nicht wieder, es war ihnen sorglich gewesen unter den drohenden Gebärden der Bauern; von Röttingen aus wiederholten sie schriftlich ihre Ermahnungen, und ritten dann heim. Die Bauern aber schickten der Abgeordneten Verlangen und ihre Antwort darauf an die Viertelsmeister der Stadt Würzburg und verlangten von ihnen, als ihren christlichen Brüdern, ihr Gutachten über dieselben.

Von Bamberg, Brandenburg und Eichstett kam dem Bischof keine Hülfe, sie hatten für sich selbst genug zu thun, wie der schwäbische Bund, der ihm zwar die Ermächtigung, auf des Bundes gemeine Besoldung 300 Pferde auf einen Monat aufzubringen, zuschickte, aber keinen Mann und kein Pferd.

Die Stadt Würzburg hatte ein Jahrhundert zuvor ihre altstädtische Gerechtsame, wie so manche andere, an den Bischofsstuhl verloren; durch's Schwert war die Bürgerschaft unterworfen worden; das hatte diese Hauptstadt Ostfrankens nie vergessen. Durch das Gefühl des Drucks, durch die Hoffnung, die verlorene Freiheit wieder zu gewinnen, durch rührige Volksmänner waren gerade jetzt die Gemüther besonders gereizt. Wie vor einem halben Jahrhundert »das Pfeiferhänslein« das Hochstift erregte, so war es auch jetzt ein aufgeweckter Kunstgesell, ein Sohn der göttlichen Musica, von dem die erste Bewegung in der Stadt ausging.

Hans Bermeter, genannt Link, aus einem rotenburgischen Rathsgeschlecht, Nach Bensen, Bauernkrieg in Ostfranken, S. 201. Virtuos auf der Pfeife und der Laute, Freund der Reformation, als lustiger Bruder viel bekannt, in Gesellschaften ein trefflicher Sprecher, und angesehen in seinem Kreise, erhob sich mit den Genossen seiner bisherigen Freudengelage zu ernsteren Dingen, zur Revolution der Stadt. Er warf sich zunächst auf die Häuser der Geistlichkeit des Collegiatstifts Haung, wovon jenes Stadtviertel den Namen hat, bildete aus dem, was er dort fand, eine Kriegskasse und ein Kriegsmagazin für seine Gesellschaft, vermehrte seinen 325Anhang und stärkte und reizte durch seine Reden ans Volk den Unwillen der Bürger gegen die geistlichen Herren. Eine Vereinigung der Würzburger mit den Bauern zu bewirken, war sein vorzügliches Absehen. Er lobte, wo er konnte, der Bauern Vornehmen, und schrieb Briefe und las sie vor, als wären sie von der Bauerschaft an Rath und Viertelsmeister, und von dem Rath an die Bauerschaft.

Neben und mit ihm wirkte vorzüglich Georg Grünewald; auch er aus altem, gutem Hause, dabei ein namhafter Bildschnitzer und Maler, gewöhnlich nur Meister Till genannt. Die Söhne der bildenden Kunst waren überhaupt freigeistig und der Clerisei nicht hold; das zeigen uns viele geschnitzte Bilder der eben damals vollendeten Dome, die, je nachdem man sie von einer Seite betrachtet, bald Heilige, bald die beißendsten Karrikaturen darstellen.

So sah man die Bürger vielfach zusammentreten, da und dort in der Stadt, und sich besprechen. Eines Tages hatten sich am Stephansthore viele aus dem Sanderviertel zusammengethan. Hermann Mord, der Domvikar und Pfarrer zu Rotendorf, kehrte gerade von seiner Pfarre heim. Unterm Thor glaubte er sich von etlichen der Versammlung unfreundlich angesprochen. »Was fangt ihr da an, ihr Buben?« schimpfte er; »ich will noch sehen, daß man euch die Köpfe auf dem Markte abschlägt.« Diese Rede lief schnell durch das Volk, einen Auflauf und die Viertelsmeister sah der Domdechant Hans von Gutenberg zugleich vor seiner Wohnung; sie verlangten Genugthuung für diese Beleidigung. Er, in Furcht vor größerem Aufruhr, vergönnte ihnen, dem Vikar zur Buße, ein halb Fuder Wein aus dessen Keller unter seiner Behausung zu nehmen. Mit Gewehr, mit Trommeln und Pfeifen, als ob's in eine Schlacht ginge, zogen sie vor das Haus des Domvikars; der ließ sich nicht blicken, und zu dem halben Fuder nahmen sie noch neun ganze; es war ein lustiges Forttragen und Führen, in Zubern und auf Karren. Beim Abt von St. Stephan wollten sie darauf auch anzapfen; nur die Dazwischenkunft der Viertelsmeister rettete ihm seinen guten Keller.

So entstand ein Auflauf nach dem andern. Der Bischof folgte dem Rath seiner Vertrauten, ließ die Bergschlösser, vor allen den Frauenberg (Marienburg), mit Lebensmitteln versehen, und 326befahl den Amtleuten, treue Leute zu sich in Besatzung zu nehmen. Sebastian von Rotenhan mit zwei andern Räthen sollte die Bürgerschaft zu gewinnen und dahin zu bringen suchen, daß die, welche Aufläufe machten, bestraft, alle böse Buben, die gern Aufruhr sähen, aus der Stadt geschafft, Stadt und Vorstädte gegen die Bauern in Vertheidigung gesetzt, Bürger auf die Wachposten vor der Stadt ausgestellt, und des Bischofs reisiges und Fußvolk, das man werben wollte, sowie die Ritterschaft in die Mauern aufgenommen werden. Rotenhan ritt vom Frauenberg, wo der Bischof Hof hielt, herab in die Stadt, und übergab diese seine Forderungen schriftlich den Viertelsmeistern. Die Bürger einzuschüchtern, sagte er, die Reiter seien schon im Anzug und werden in der Stadt Herberge nehmen. Diese Aeußerung, zu der er keinen Auftrag hatte, that eine ganz entgegengesetzte Wirkung.

Da war Hans Bermeters beredte Zunge in Feuer, da war Meister Till von Bürger zu Bürger zu gehen geschäftig, daß sie doch die Reiter nicht einließen. Die Bauern streiten für das Evangelium; ob sie gegen diese fechten wollen? Schon genug ehrbare Frauen der Stadt seien von den Pfaffen verführt und mit Gewalt zurückbehalten worden. Ließen sich die Bürger hinaus vor die Stadt locken, so wären ihre Frauen und Töchter den Pfaffen und den Reitern preis. Die Geschütze, hieß es auch, die draußen im Hof zum Katzenwicker stehen, seien in die Stadt gerichtet; die sollen von dem fremden Kriegsvolk gebraucht werden, die Bürger ihres Gefallens zu zwingen.

Die ganze Stadt gerieth in Bewegung. Die Bürger besetzten alle Thürme und Thore, zogen die eisernen Ketten vor den Eingang in die Straßen, verpallisadirten die Zugänge vom Main her, und verwahrten vorzüglich die Wege zum Frauenberg gegen der Stadt zu mit starken Riegeln, Ketten und Mannschaft. Diese Bewachung leitete vornämlich Hans Breutigam, der Fischer. Ein Haus an der engen Gasse unter »dem Tell« wurde das Wachthaus; Niemand konnte zu Roß hindurchkommen. Die Wacht, armes Volk im Sold der Stadt, und täglich abgelöst, nahm nach Bedarf von den Lebensmitteln, welche für den Bischof und seine Räthe täglich zu Hof auf den Frauenberg gebracht wurden; auch an die, welche hinauf gingen, 327wurden öfters mit Ungestüm Anforderungen um ein Weingeld für sicheres Geleit gemacht. Eben so war es auf der Brücke und an den Thoren bestellt, nur daß sie die Vorübergehenden ruhig wandeln ließen. Dagegen schickten sie in die Klöster und geistlichen Häuser um Wein, den man ihnen aus Furcht nicht verweigerte. Wollte also einer der bischöflichen Reisigen auf den Frauenberg, so mußte er entweder »auf dem Ruck« hinein oder bei Himmelspforten über den Main kommen. Und auch da war es nicht sicher, hinüber zu kommen. Denn die Weinhäcker nahmen ihre Büchsen mit in die Weinberge, und schossen aus den Reben nach solchen Reitern, »als wären's Wasservögel.« Dem Caspar von Reinstein wurde mitten im Wasser ein Pferd erschossen. In der Stadt hielt man auch Köche und Zimmerleute, die auf den Frauenberg erfordert wurden, durch Drohungen ab, hinaufzugehen.

Unter solchen Umständen entritt Rotenhan mit den andern Abgeordneten seines Herrn ohne Antwort auf den Berg. Am 12. April Das Ausschreiben ist datirt vom Vorabend des Osterfestes. schrieben die Bürger dem Bischof hinauf: auch sie wünschen, daß die Aufrührer gestraft werden, doch nur die, welche keinen gerechten Grund hätten; des Auszugs halb, so sei die Stadt zu weitläuf, und es wohnen der Pfaffen zu viele darin, als daß die Bürger hinaus auf die Wachposten ziehen könnten; eine Besatzung können sie nicht einnehmen, es fehle an Heu und Stroh. Die vom Hauger Viertel wollten vor Allem Belassung ihrer Prediger, das lautere Evangelium, Aufhebung der Zinse, Gülten und anderer Beschwerden. Der Fürst berief Bürger- und Viertelsmeister zu sich und versicherte sie, wie er es immer gern sehe, daß das Evangelium lauter gepredigt werde, nur lege es jetzt Jeder nach Gefallen aus; ihren Prediger habe er nicht verdrängt, sondern ihn auf eine bessere Stelle versetzt, die er nur nicht angenommen habe. Die Abgeordneten der Bürger bestanden auf ihrer Weigerung und auf einem Landtag, und da der Abfall täglich im Stift allgemeiner wurde, Hans Bermeter unten in der Stadt im grünen Baum, der öffentlichen Tanzlaube der Bürgerschaft, eine Art Lager errichtete, die mit ihm haltenden Bürger die Weinkeller der Geistlichen wie ihre eigenen behandelten, und das Pfründbrod der Domherren nach Gefallen vertheilten, schrieb er endlich 328einen Landtag auf den 30. April aus, für Ritterschaft und Städte, um »die Beschwerden zu hören, die sie wider Recht und Billigkeit sich aufgelegt glauben, und um sich darin gnädig gegen sie zu beweisen;« unter Zusicherung freien Geleites hin und her.

Noch an demselben Tage ersuchte der Bischof den Pfalzgrafen um drei gute Büchsenmeister und hundert vertraute Leute zur Verstärkung des Frauenbergs, sowie die Oeffnung des Schlosses Boxberg für mögliche Fälle. Der Pfalzgraf gab gerne das Letztere zu, das Erstere konnte er nicht, er war selbst in Noth.

Graf Wilhelm von Henneberg ließ trotz seiner Zusage weder von seiner Person noch von seinem Kriegsvolk Etwas zu Würzburg blicken. Auf diesen Herrn, der sich schon vor zwölf Jahren zu Schweinfurt bei Gelegenheit innerer Unruhen mit Bürgerblut besudelt, und erst noch vor einem Jahre eine drohende Miene gegen die Reformation angenommen hatte, glaubte der Bischof am meisten rechnen zu dürfen. Da kam eine Entschuldigung, er habe kein Geld, könne ohne Baares Niemand zu seinem Dienst auftreiben, und begehre darum 4000 Gulden. Auf sieben Pferden schickte der Bischof ihm diese Summe durch Paul Truchseß. Als dieser am 27. April vor Schleusingen, wo der Henneberger Hof hielt, ankam, wollte man ihn nicht einlassen, und er konnte nicht einmal Antwort bekommen. Zuletzt kam er doch ins Schloß allein hinein, und nach einiger Zeit wieder heraus, um die Leute mit dem Gelde vor das Schloß zu führen. Der Graf war nicht zu sehen, auch kein Kriegsvolk; die Gräfin nahm endlich das Geld in Empfang. Das Räthsel löste sich nach wenigen Tagen. Damals stand Graf Wilhelm von Henneberg schon mit dem Bauernlager zu Bildhausen in Unterhandlung; und am dritten Mai trat er in die Brüderschaft der Bauern durch eine feierliche Urkunde ein. Er gelobte »mit gutem Willen zu Gott und seinen Heiligen, sein heiliges Wort handhaben, schirmen und vertheidigen zu wollen; Alles frei, ledig und loszugeben und zu lassen, was Gott der Allmächtige gefreiet durch und in seinem geliebten Sohn Jesus Christus, und fürder seinen Glauben mit nachfolgenden Werken zu beweisen.« Die Urkunde vollständig in Lorenz Friese's Handschrift, vielfach schon abgedruckt.

329

Dagegen gelobten ihm die Bauern, sich gegen ihn »als einen christlichen Bruder« zu halten, und um das Wort Gottes Leib und Leben zu lassen. Den Schutzbrief der Bauern siegelte, auf deren Begehren, Burggraf Sigmund von Kirchberg, Herr zu Barrenrode.

Aus der Urkunde des Grafen erhellt, daß der Bildhäuser Haufen nicht die 7 Artikel der andern Franken, sondern die berühmten 12 Artikel zur Grundlage nahm: Graf Wilhelm schwur »auf die zwölf Artikel, und auf alle, die noch weiter als christlich erfunden würden;« und der Ort, da er das Gelübde ablegte, war die Stadt Meiningen.

Denn im Norden des Hochstifts hatte indessen der Aufstand mit jedem Tag an Stärke gewonnen. Die ganze Landschaft diesseits des Rhöngebirgs war, wie die jenseits, in Bewegung. Drüben und hüben an dem Saalfluß folgten Schlösser und Städte, halb freiwillig, halb gezwungen dem Strome, der Alles dem Lager von Aurach und Bildhausen zuriß. Wohl einmal gab ein Vogt, der sich der Brüderschaft nicht anschließen wollte, seine Burg von selbst preis, und entritt zu seinem Herrn, wie Otto von Groß, der Hauptmann auf Schloß Homburg an der Wern, that. Hie und da wartete man nicht, bis die Bauern kamen, sondern die Bürger der Stadt blockirten selbst ihr Schloß im Namen der Bauern, wie die von Arnstein, die in Harnisch und Wehr, mit Trommeln und Pfeifen aufs Rathhaus marschirten, und kurz und trocken erklärten, sie wollen den Rath zum Fenster hinauswerfen, wenn er nicht alsobald in die Brüderschaft der Bauern trete. Das that denn der Rath, und mit einem fliegenden Fähnlein zogen viele Bürger ins Bauernlager.

Um diese Zeit flossen die fünf Lager im nördlichen Theile des Herzogthums Franken in einen hellen Haufen oder vielmehr in ein Hauptquartier, in das von Bildhausen zusammen, dessen Hauptmann Schnabel zum obersten Feldhauptmann gewählt wurde, und von wo aus, als dem Centrum, die vier andern Corps Weisung und Richtung annahmen. Manifest, Fahnenwappen – fast lauter Kreuze – die ganze anfängliche Haltung zeigen, daß der Aufstand dieser Landschaften von dem religiösen Element nach den Thüringern und Elsäßern vielleicht am stärksten durchzogen war. Von Manchen, die zuerst der Bewegung nicht beitraten, sondern erst später 330folgten, hatte man sagen hören, sie haben das Vertrauen zu ihrem Fürsten, daß er die evangelische Wahrheit und Gerechtigkeit liebe, sie bei derselben verbleiben lassen, und ihnen als ein christlicher Fürst Alles, was sie unbillig trügen, abnehmen werde. Als sie aber sahen, daß der fromme Fürst, daß alle Herren umher, die nicht schon zu ihnen gefallen waren, sich kriegerisch feindlich rüsteten, da wurde es auch in ihnen und bei ihnen anders. Sie schloßen sich zusammen und wollten handeln, weil es Zeit wäre. Sie setzten aus jeder Stadt oder Cent Zwei in den Rath der Hauptleute; denn unter Brüdern müsse es brüderlich zugehen und die Gemeine müsse wissen, was die Hauptleute beschließen. Sie schickten an alle Städte Oberfrankens ihre Boten, und verschafften sich Proviant, Büchsen, Mannschaften. Sie hielten streng darauf, daß Jeder, träf' ihn die Reihe, in Person beim Haufen sich stelle. Gegen Verrath der Adeligen, wo solche in der Brüderschaft und im Lager wären, suchten sie sich durch strenge Bestimmungen zu schützen: keiner derselben sollte ohne Erlaubniß der Hauptleute einen Schritt oder eine Botschaft irgendwohin aus dem Lager thun, bei schwerer Strafe. Auch sollte ein solcher nicht zu Roß, sondern zu Fuß ziehen und sich in Allem den Andern gleich halten; keine Burg mehr, sondern in Städten und Dörfern ein Haus wie jeder Andere bewohnen; würde einer sein Schloß selbst abbrechen wollen, so solle ihm das Material bleiben, um sich auf diese Art neu, bürgerlich anzubauen; nur der Ueberfluß an Fruchtvorräthen auf den Edelsitzen wurde für den ganzen Haufen in Anspruch genommen. Die Edelleute, die sich anschließen wollten, fanden Raum in der Brüderschaft, sobald sie alle ihre adeligen Vorausnahmen draußen lassen und als Gleiche mit Gleichen leben wollten. Die Juden selbst sollten geschützt, aber ihr baares Geld, damit es für gewisse Fälle zur Verfügung stände, unter guter Aufsicht gehalten, nichts von Lebensmitteln verkauft, sondern aufbewahrt, über alle Beute, die man machen würde, pünktliche Rechnung geführt werden.

So war eine kriegerische Ordnung berathen und gemacht; nun ging es an das Handeln mit dem 15. April. Wie warnende, mahnende, feurige Riesenfinger in den Himmel auf und in die Gründe hinab, leuchteten in engem Kreise die Flammen der schnell von ihnen gebrochenen Schlösser Lichtenberg, Huthsberg, Schwickershausen bei 331Berkach, Rastadt, Osterberg, Bibra, Landwehrsberg, Mühlfeld, Nordheim und die St. Wolfgangskapelle auf dem Hermannsfelder See; selbst das uralte Stammschloß Henneberg, auf hohem Berge seit fabelhaften Zeiten ragend und weitum sichtbar im Meininger Amte: es waren Signale, daß »das gemarterte, gekreuzigte Volk auferstanden war und schreckliche Ostern feierte«. Meiningen, die Stadt, nur wenige Stunden von Schleußingen, der Hofstatt Graf Wilhelms von Henneberg, eilte, in den Bund der Bauern zu treten. Das Fuldaische, rechts Thüringen, hier ganz Franken, dort der Thüringerwald reg und drohend, hart an ihm; – das war es, was auch den alten stolzen Grafen von Henneberg bestimmte, zuerst zu unterhandeln, dann die zwölf Artikel zu beschwören. Poligraphia Meiningensis. Keßler's von Sprengseifen fränkisches Magazin I. 130.

Selbst aber aus der Gefahr, welcher der Henneberger Graf dadurch entging, rechnete er noch andern, bedeutenden Nutzen zu ziehen: stürzte dieser Sturm den Bischofsstuhl zu Würzburg um, so fand er in der Verbindung mit den Bauern zugleich die Befreiung von seiner Lehenspflicht, die ihn an diesen Stuhl band; und daß er daran gedacht, das wird ihm von seinen Standesgenossen nachgesagt; wie dem Grafen von Werthheim, dem Würzburgischen Kämmerer; wie vielen Würzburgischen Vasallen, die jetzt nach einander in die Brüderschaft der Bauern traten und darum nicht zu Hof auf den Frauenberg ritten.


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