Projekt Gutenberg

Textsuche bei Gutenberg-DE:
Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle
Gutenberg > Ferdinand Gregorovius >

Geschichte der Stadt Rom im Mittelalter

Ferdinand Gregorovius: Geschichte der Stadt Rom im Mittelalter - Kapitel 159
Quellenangabe
typetractate
booktitleGeschichte der Stadt Rom im Mittelalter
authorFerdinand Gregorovius
year1988
publisherDeutscher Taschenbuch Verlag
addressMünchen
isbn3-423-05960-5
titleGeschichte der Stadt Rom im Mittelalter
created20011006
sendergerd.bouillon@t-online.de
firstpub1859
Schließen

Navigation:

6. Tibur oder Tivoli. Empörung dieser Stadt. Ihre Belagerung und Schonung durch Otto III. und den Papst. Aufstand in Rom. Verzweifelte Lage Ottos. Seine Rede an die Römer. Seine Flucht aus Rom. Sein letztes Jahr. Sein Tod am 23. Januar 1002.

Am 4. Januar 1001 bewillkommnete Otto seinen Lehrer Bernward, den Bischof von Hildesheim, und gab ihm neben seinem Palast Wohnung. Bald darauf wurde er selbst zu den Waffen gerufen, einen Aufstand Tiburs zu bewältigen. Unter den römischen Landstädten waren damals die beträchtlichsten Praeneste, Tusculum und Tibur, die erste ein Lehen der Söhne der Senatrix Stephania, die andere von den Nachkommen Alberichs beherrscht, Tibur aber im Besitze einer gewissen städtischen Freiheit. Man nannte diese Stadt schon Tibori oder Tivori, woraus dann Tivoli entstand. Sage, Geschichte und Schönheit der Natur haben sie berühmt gemacht. Alba Longa war die Mutter Roms, und aus ihrem Peperingebirge wurden die Tempel und Mauern der republikanischen Stadt gebaut, aber die Tivolesen können sich rühmen, daß aus dem gelben Gestein ihrer Berge die unermeßlichen Travertinbauten des kaiserlichen und des päpstlichen Rom entstanden sind.

Glänzende Namen aus der Zeit des Augustus haften an den Ruinen der Villen Tiburs, unter denen man die des Maecen, Horaz und Cicero, des Varus, Cassius und Brutus, der Pisonen, des Sallust und Martialis zeigt. Die schönen Grotten, durch die sich der brausende Anio stürzt, schmücken die Fabeln der Sirenen und des Neptun, die Tempelreste die Titel des Herkules, der Vesta und jener Albunischen Sibylla, welche dem Oktavian in einer Vision Christi Geburt enthüllt hatte. Unter Olivenhainen machen noch am Fuße der Tivoleser Berge die Trümmer der Villa Hadrians erstaunen, des größten Lustschlosses im Abendlande. Sie lag damals in so massenhaften Ruinen da, daß man sie für eine Stadt hielt und Alt-Tivoli nannte. Obwohl man zahllose Statuen, Mosaiken und kostbare Steine daraus entfernt hatte, muß doch deren Menge zu Ottos III. Zeit noch sehr groß gewesen sein. In Trümmern herrlicher Portiken lagen damals, von Schutt bedeckt und vom Menschengeschlecht vergessen, der Antinous, die Flora, die Faunen, die Zentauren, die Ceres, Isis, der Harpokrates, die Taubenmosaik des Sosus und so viele Werke der Kunst, welche jetzt die Museen Roms und andere erfüllen. Goten, Langobarden, Sarazenen hatten Tibur verwüstet; aber viele Ruinen von Mauern und Tempeln, die Reste der Claudischen Wasserleitung, ein Amphitheater, Fontänen, hie und da ein Standbild standen noch aufrecht, Straßen trugen noch die alten Namen, während Kirchen und Klöster aus Tempeln entstanden waren. Wir lesen noch in Tivoleser Urkunden des X. Jahrhunderts die Namen: Forum, Vicus Patricii, Porta maior und oscura, posterula de Vesta, porta Adriana, castrum vetus, pons Lucanus, wo das Grabmal der Plautier sich in ein Brückenkastell verwandelt hatte wie das Mausoleum Hadrians in Rom.

Obwohl in Tivoli, wie in Portus oder Aricia, päpstliche Vögte die Gerechtsame der römischen Kirche wahrnahmen, scheinen die Bürger doch einen unabhängigen Geist behauptet zu haben. Ihr Bischof hatte die Exemtion vom Grafenbann erlangt, und da sich dort keine großen Adelsgeschlechter vorfanden, konnte Tivoli unter bischöflichem Schutz ein freieres Munizipalwesen vor anderen römischen Orten genießen. Die Exemtionen lockerten die Untertanenpflicht der Städte, die sich zu vereinzeln begannen, und Rom sah sich bald in die Zeiten seiner Kindheit zurückversetzt, wo es voll Eifersucht mit Campagna-Orten Krieg geführt hatte.

Die auf ihre Freiheit sich berufenden Tivolesen hatten den Dux Mazzolinus erschlagen, welchen Otto dorthin als Rector geschickt zu haben scheint. Der Kaiser schloß hierauf die Stadt ein: sie verteidigte sich, dann entsank ihr der Mut, und Silvester nebst Bernward beredeten sie zur Unterwerfung. Halbnackt, ein Schwert, ein Rutenbündel in den Händen, stellten sich die edelsten Bürger der Gnade Ottos dar. Er verzieh der Stadt, ließ nur einen Teil der Mauern niederwerfen und nahm Geiseln an. So betrachtete sich der Kaiser durchaus als Herrn des römischen Gebiets, denn der Papst, der Landesherr Tivolis, trat nur als Vermittler auf und bat um Schonung der Stadt, was die Römer erbitterte. Man möchte an ihrem blutigen Haß gegen Tivoli zweifeln, aber die Geschichte bestätigt ihn, und noch im Jahre 1142 wurde eine ähnliche Schonung dieses kleinen Orts die Ursache einer großen Revolution. Das Selbstgefühl der Römer war durch Ottos eigene Phantasien entflammt; sie dachten schon an die Herstellung der Rechte des Senats und beanspruchten die Regierung auch der umliegenden Orte. Die drei Prätendenten der Gewalt, Papst, Kaiser und Stadt, kamen seither in dauernden Kampf.

In der letzten Zeit Ottos III. waren die römischen Optimaten kaiserlich gesinnt; da er selbst in Rom residieren wollte, ergriffen sie seine Ideen von einer neuen Größe des römischen Volks, um an die Stelle der Herrschaft des Papsts ihre eigene zu setzen. Vielleicht hatte ihnen der Kaiser die Güter Tivolis versprochen, doch der Papst verhinderte die Zerstörung der Stadt, um ihren Besitz sich selbst zu erhalten. Als sich nun die Römer getäuscht sahen, nahm ihr Haß gegen das Joch der Sachsen von Tivoli zum Losbruche Anlaß: sie erhoben sich voll Wut, sperrten die Tore, hieben einige Mannen des Kaisers nieder und umlagerten den Aventinischen Palast. Der darin drei Tage lang verschlossene Otto wollte sich zu seinen Truppen durchschlagen; der Bischof Bernward reichte allen Getreuen die Kommunion, und die heilige Lanze in der Hand, beschloß er, den Ausfallenden voranzugehen. Unterdes verhandelten die Herzöge Heinrich und Hugo mit den Römern vor den Toren, bis es ihnen und Bernward gelang, die Aufständischen zu beruhigen. Diese zogen vom Aventin ab und ließen Heinrich und Hugo ein, am folgenden Tage aber kamen sie friedlich zu einer Versammlung vor den Palast, wozu sie Otto berufen hatte. Er sprach zu ihnen von einem Turm herab. Dem unglücklichen Jünglinge liehen Enttäuschung und Schmerz eine glühende Beredsamkeit: »Seid ihr es, die ich meine Römer nannte, um derentwillen ich mein Vaterland und meine Verwandten verließ? Aus Liebe zu euch habe ich meine Sachsen und alle Deutschen, ja mein eigen Blut dahingeworfen; euch habe ich in die fernsten Gegenden unseres Reichs geführt, wo nicht einmal eure Väter, als sie die Welt beherrschten, je ihren Fuß hingesetzt hatten. Euren Namen und Ruhm wollte ich bis ans Ende der Welt tragen; ihr waret meine vorgezogenen Kinder; um euch habe ich den Haß und Neid aller anderen auf mich genommen. Und nun fallet ihr zum Dank von eurem Vater ab, nun habt ihr meine Vertrauten grausam erwürgt, mich selbst von euch ausgeschlossen, obwohl ihr das nicht vermöget; denn die ich mit väterlicher Liebe umfasse, können aus meinem Herzen nicht verbannt sein. Ich kenne die Häupter des Aufstandes und vermag mit einem Wink der Augen jene zu bezeichnen, welche die auf sie gerichteten Blicke aller frech ertragen; und selbst meine Getreuesten, über deren Unschuld ich frohlocke, sind verdammt, unter den Frevlern unerkannt sich zu verlieren, was ein wahrhaft schändlicher Zustand ist.« Die Rede machte große Wirkung – alles war still, dann erhob sich ein Geschrei. Man ergriff die Häupter der Rebellen, Benilo und einen andern, schleppte sie über die Treppe des Turms und warf sie halbtot zu den Füßen des Kaisers nieder.

Seine Träume indes waren grausam zerstört, er verfiel in tiefe Melancholie; wie einst der Gote Theoderich fand er sich in dem heißgeliebten Rom als Fremder unter Fremden wieder. Obwohl die Römer die Waffen abgelegt hatten, blieb die Stadt doch von Tumult erfüllt. Der undankbare Gregorius von Tusculum reizte das Volk auf; man redete von einem Plan, den Kaiser zu überfallen, denn seine geringen Truppen lagen zum Teil außerhalb der Stadt. Heinrich, Hugo, Bernward drangen in ihn, sich schleunig zu retten, und der Unglückliche verließ mit ihnen und dem Papst die Stadt am 16. Februar 1001. Sein Abzug glich einer Flucht, denn viele Deutsche blieben zurück, welche nun die Römer als Geiseln festhielten. Rom aber war wieder unabhängig; als Haupt des befreiten Volks nahm jetzt Gregor von Tusculum, ein Enkel des berühmten Alberich, dessen Haus Otto neu erhoben hatte, das Regiment in der Stadt an sich.

Otto wandte sich nordwärts; Bernward und Heinrich entließ er nach Deutschland, von woher frische Truppen ihm zuziehen sollten, und er selbst feierte die Ostern im Kloster Classe bei Ravenna. Obwohl er die Flucht aus Rom als die härteste Pilgerfahrt seines Lebens betrachten konnte, hüllte er sieh doch wieder in ein Bußgewand. Begierig ergriff Romuald diese erschütterte Seele, sie als seinen größten Triumph im Kloster festzuhalten und der Welt, welcher er schon einen Dogen entwendet hatte, nun auch einen Kaiser als Mönch zu zeigen. Aber die träumerische Natur Ottos konnte sich wohl für Wochen in die Mysterien des Mönchtums verirren, doch nicht für immer darin begraben. Er warf wieder das Bußkleid ab, und bei einem verstohlenen Besuch in Venedig zeigte ihm Pier Orseolo II., der Sohn jenes Mönch gewordenen Dogen, den Glanz der jungen Meereskönigin, die Wirkung seiner Herrschertugenden und die praktische Weisheit seines Regiments.

Als hierauf Otto sein Heer versammelt hatte, zog er rachevoll gegen Rom. Wir hören jedoch nichts von einem Sturm auf die Stadt, wir finden den Kaiser nur am 4. Juni bei St. Paul, am 19. Juli im Albanergebirge, am 25. und 31. Juli in Paterno. Es ist nicht glaublich, daß er Rom nicht würde betreten haben, wenn ihm die Tore offen standen. Sein Heer war gering, da er noch immer die Streitkräfte des Erzbischofs Heribert von Köln erwartete, und die Römer, welche aus Furcht die gefangenen Deutschen entließen, mußten die äußerste Belagerungsnot der Unterwerfung vorziehen, deren Folge für sie das Schicksal des Crescentius würde gewesen sein. Der Kaiser erschien bald vor der Stadt, bald verwüstete er ihr Gebiet, wo in jedem Kastell seine Feinde lagen. Er selbst schlug ab und zu sein Hauptquartier in Paterno am Soracte bei Civita Castellana auf, dann zwangen ihn abtrünnige Fürsten, nach dem Süden zu eilen. Er ging nach Salerno, belagerte und bestürmte Benevent; doch schon im Herbst war er wieder in Pavia, dann zog er in Ravenna ein. »Wenn du wieder nach Rom gehst«, so warnte ihn dort der heilige Romuald, »wirst du Ravenna nicht wiedersehen«, und er sagte wahr. In Todi feierte Otto sein letztes Weihnachtsfest und hielt dort mit dem Papst ein Konzil in deutschen Angelegenheiten.

Das Jahr 1002 brach an. Niedergebeugt durch die Kunde von dem steigenden Unwillen der deutschen Völker, welche an Stelle ihres in Italien verschollenen schwärmerischen Königs einen anderen Fürsten zu krönen drohten, entmutigt durch das Ausbleiben der Hilfstruppen, krank am Fieber, zog der Kaiser im Januar ins Kastell Paterno, wo der Graf Tammus, Bernwards Bruder, befehligte und der Patricius Ziazo aus Pavia mit Kriegsvolk zu ihm gestoßen war. Seinen Blicken stellte sich ganz Italien als eine einzige Flamme der Empörung dar; der Kaiser, welcher davon geträumt hatte, das Weltreich der Römer zu erneuern, fand sich sterbend in einem kleinen Kastell eingeschlossen, wo ihn der Hunger quälte und der Übermut seiner römischen Vasallen bedrohte. Er sah noch Heribert mit einem Heerhaufen einziehen; der Papst Silvester reichte ihm das Abendmahl: in den Armen seiner Freunde verschied er am 3. Januar 1002, noch nicht 22 Jahre alt.

Der Tod Ottos wurde wie sein Leben bald sagenhaft. Man erzählte sich, daß die Witwe des Crescentius, eine neue Medea, ihn mit ihren Reizen umstrickt hatte; vorgebend, seine Krankheit zu heilen, habe sie ihn in eine vergiftete Hirschhaut gehüllt, oder ihm einen Trank gemischt, oder ihm einen vergifteten Ring an den Finger gesteckt und so ihren Gemahl gerächt. Sterbend hatte der Kaiser gewünscht, in Aachen bestattet zu sein; der Lebende hatte Deutschland verschmäht, aber der Tote kehrte zu seinen Ahnen zurück. Das Ende Ottos und sein Leichenzug durch Italien ist ein ergreifendes Trauerspiel von der Nichtigkeit hochstrebender Ideale sterblicher Menschen, wie es die Alten nicht schöner in der Gestalt des Ikarus gedichtet haben. Die Deutschen zogen mit dem Sarge, worin der Kaiser lag, in hastiger Flucht durch Tuszien. Seine Getreuen, die Bischöfe von Lüttich und Köln, von Augsburg und Konstanz, der Herzog Otto von Niederlothringen und andere Große hielten den Tod solange geheim, bis ihre Truppen gesammelt waren; dann brachen sie auf. Den Zug umgaben die tapferen Deutschen in geschlossenen Reihen und machten ihm mit den Schwertern Bahn. So ward der Kaiser, welcher Rom so heiß geliebt hatte, unter wildem Kampfgeschrei mitten durch die Scharen der den Sarg umschwärmenden Römer tot durch jene Gefilde geführt, die er einst, von kühnen Entwürfen begeistert, an der Spitze seiner Heere durchzogen hatte.

Otto III. ist vielleicht das glänzendste geschichtliche Opfer des Enthusiasmus der Deutschen für die schöne südliche Welt Italiens, wohin sie stets ein idealistischer Trieb gezogen hat. Andere Völker alter und neuer Zeit haben sich mit der Begier politischer Triebe in das Ausland gewendet; unsere einzige Eroberung war im Grunde Italien, das Land der Geschichte, der Schönheit und der Poesie, welches uns selbst wiederholt herbeigerufen hat. Die Innerlichkeit des religiösen Gefühls machte die Deutschen zu Beschützern der römischen Kirche und fesselte sie mit Notwendigkeit an Rom. Der Drang nach dem Wissen trieb sie zu den Schatzkammern des Altertums, und er wird uns dies Land Italien und Rom ewig teuer machen. Die politischen Kombinationen schufen die Idee des Reichs, deren Träger Deutschland wurde. Um dieser allgemeinen Formen willen, der Kirche und des Reichs, welche die friedlichen Beziehungen der Völker zueinander ordnen und erhalten sollten, haben die Deutschen ihre eigene Nationalität geschwächt. Ihre Könige haben sie jahrhundertelang über die Alpen nach Rom geführt, um für ein politisch-religiöses Ideal zu sterben, aber doch machte dies Deutschland zu einer auserwählten Nation. Immer gerichtet auf die höchsten Ziele der Menschheit, wurde es fähig, das Zentrum der befreienden, geistigen Arbeit Europas zu werden. Durch seine Ottonen in Rom stellte es den Zusammenhang und Fluß der Zeiten her, löste die Siegel von den Gräbern des Altertums, verknüpfte die Kulturen der antiken und christlichen Welt, vermählte die romanische mit der germanischen Natur, woraus sich der große Prozeß der neueren Bildung ergab, erhob die Kirche aus dem tiefen Verfall und flößte ihr den Geist der Reform ein. Deutschland hat sich von Rom anziehen lassen wie von einem geistigen Magnet, aber die Enkel eben jener Sachsenkönige, die den Schwerpunkt der Geschichte des Vaterlandes nach Rom hinüberdrängten, haben Deutschland wieder von Rom losgelöst, als die Freiheit des Geistes diese Trennung gebot.

Otto III. war, obwohl er Grieche oder Römer sein wollte, dennoch deutsch von Kopf bis zu Fuß. Selbst der Widerspruch in seinem Wesen, welches ebenso stark vom klassischen Altertum als vom Christentum angezogen wurde, ist deutsch. Die Mächte, welche damals die Welt bewegten, Deutschland, Rom, der Orient berührten ihn zu gleicher Zeit; das X. Jahrhundert, welches er beschloß, deutete durch ihn und seinen Freund Gerbert auf die Wiederbelebung der Kultur Europas durch das Altertum und das Morgenland hin. Weder die staatsmännische Weisheit Karls des Großen, noch die Heldenkraft Ottos I. kann von einem Fürsten gefordert werden, der seine Laufbahn in einem Alter beschloß, wo Könige, wenn sie dieselbe beginnen, für das Königtum unreif sind und der bürgerliche Mensch selbst für die einfachsten Pflichten des Lebens nicht geschickt sein kann. Die Gestalt dieses für alles Große begeisterten Jünglings gehört fast mehr der Dichtung als der Geschichte an, in welcher er keine bedeutende Spur zurückgelassen hat. Seine Landsleute bestatteten ihn im Dom Karls des Großen, und die Sage feierte Otto III. als ein Wunder der Welt.

 << Kapitel 158  Kapitel 160 >> 






TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.