Projekt Gutenberg

Textsuche bei Gutenberg-DE:
Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle
Gutenberg > Ernst Wilhelm Lotz >

Gedichtsammlung

Ernst Wilhelm Lotz: Gedichtsammlung - Kapitel 65
Quellenangabe
typepoem
authorErnst Wilhelm Lotz
booktitleGedichte, Prosa, Briefe
titleGedichtsammlung
publisheredition text + kritik GmbH
editorJürgen von Esenwein
year1993
isbn388377443X
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20160829
projectid490a79bb
Schließen

Navigation:

Lampenfrieden

Nun ist es still. Nun ist es Nacht.
Die Fenster hab' ich zugemacht.

Die kalte Nachtluft überm Rhein
Schlägt an die Scheiben und kann nicht ein.

Verschlossen sind sie auch dem Gram,
Der dumpf wie Nebel ans Fenster kam.

Die Lampe leuchtet warm und sacht,
Die sanfte Sonne in sanfter Nacht.

Es mißt die Uhr der Stunde Schritt
Und leise zählt das Herze mit.

Und weil so tief ein Frieden liegt,
Der Tod sich zu mir überbiegt. –

Bist du das Glück, so groß und reich,
Du Frieden, unbegehrt und weich?

 << Kapitel 64  Kapitel 66 >> 






TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.