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Gedichtsammlung

Ernst Wilhelm Lotz: Gedichtsammlung - Kapitel 24
Quellenangabe
typepoem
authorErnst Wilhelm Lotz
booktitleGedichte, Prosa, Briefe
titleGedichtsammlung
publisheredition text + kritik GmbH
editorJürgen von Esenwein
year1993
isbn388377443X
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20160829
projectid490a79bb
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Dichter

(Platen)

Dir, du guter, du klarer, du edelster Dichter der Deutschen,
Sag ich gerührt Dank für solch treuen Gesang.
Gräßliche Qualen wie hab ich geschrieen in grausamen Nächten,
Freunde, nach einem Schoß, weh zu versenken das Haupt!
O aus weitester Nacht kam manchmal tröstend ein Tönen,
Leicht wie der frühe Geruch, gut wie des Freundes Gruß.
Deinen Versen lauscht ich: Und hörte das Rauschen des Waldes,
Wipfelwiegend und kühl, fromm durchhauchend die Brust.
Fühlte ich nicht des Freundes Schulter wohl mir am Haupte,
Strich nicht treu eine Hand sanft hin über mein Haar? –
Platen! Unendliche Qualen ertrugst du wie wenige Menschen,
Unsagbaren Trost sangst du wie selten ein Mensch.

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