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Gutenberg > Johann Wolfgang von Goethe >

Gedichte. Ausgabe letzter Hand

Johann Wolfgang von Goethe: Gedichte. Ausgabe letzter Hand - Kapitel 142
Quellenangabe
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typepoem
authorJohann Wolfgang von Goethe
titleGedichte. Ausgabe letzter Hand
publisherArtemis-Verlag Zürich
editorErnst Beutler
year1949
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20130530
projectid7bdc9617
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XV

Mädchen

Ich zweifle doch am Ernst verschränkter Zeilen!
      Zwar lausch ich gern bei deinen Silbespielen;
      Allein mir scheint, was Herzen redlich fühlen,
      Mein süßer Freund, das soll man nicht befeilen.

Der Dichter pflegt, um nicht zu langeweilen,
      Sein Innerstes von Grund aus umzuwühlen;
      Doch seine Wunden weiß er auszukühlen,
      Mit Zauberwort die tiefsten auszuheilen.

Dichter

Schau, Liebchen, hin! Wie gehts dem Feuerwerker?
      Drauf ausgelernt, wie man nach Maßen wettert,
      Irrgänglich-klug miniert er seine Grüfte;

Allein die Macht des Elements ist stärker,
      Und eh er sichs versieht, geht er zerschmettert
      Mit allen seinen Künsten in die Lüfte.

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