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Gedichte. Ausgabe letzter Hand

Johann Wolfgang von Goethe: Gedichte. Ausgabe letzter Hand - Kapitel 132
Quellenangabe
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typepoem
authorJohann Wolfgang von Goethe
titleGedichte. Ausgabe letzter Hand
publisherArtemis-Verlag Zürich
editorErnst Beutler
year1949
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20130530
projectid7bdc9617
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III. Kurz und gut

Sollt ich mich denn so ganz an sie gewöhnen?
      Das wäre mir zuletzt doch reine Plage.
      Darum versuch ichs gleich am heutgen Tage
      Und nahe nicht dem vielgewohnten Schönen.

Wie aber mag ich dich, mein Herz, versöhnen,
      Daß ich im wichtgen Fall dich nicht befrage?
      Wohlan! Komm her! Wir äußern unsre Klage
      In liebevollen, traurig heitern Tönen.

Siehst du, es geht! Des Dichters Wink gewärtig,
      Melodisch klingt die durchgespielte Leier,
      Ein Liebesopfer traulich darzubringen.

Du denkst es kaum, und sieh! das Lied ist fertig;
      Allein was nun? – Ich dächt, im ersten Feuer
      Wir eilten hin, es vor ihr selbst zu singen.

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