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August von Platen: Gedichte - Kapitel 8
Quellenangabe
titleGedichte
authorAugust von Platen
year1968
publisherPhilipp Reclam jun.
addressStuttgart
isbn3-15-000291-5
sendergerd.bouillon@t-online.de
typepoem
modified20170915
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Einladung zu einer Schweizerreise

An Nathanael Schlichtegroll

        Lang schon auf die Folter spannten
Dich die alten Folianten,
Laß nun diese magre Kost!
Greift man nicht, des Wechsels pflegend,
Den Lukrez beiseite legend,
Gerne nach dem Ariost?

O so fliege, flüchte schnelle,
Weich aus deiner dumpfen Zelle
Hin wo Luft und Duft dich weckt!
Laß uns mit erfrischtem Mute
Wandlen, Freund, vom Muschelhute
Unsre Schläfe leicht bedeckt.

Willst du durch der Freiheit Eden,
Wo die Berge zeugend reden,
Nicht ein froher Pilger gehn?
Dort, wo keine Dränger hausen,
Wo die Ströme freier brausen,
Wo die Lüfte reiner wehn.

 


 

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