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August von Platen: Gedichte - Kapitel 75
Quellenangabe
titleGedichte
authorAugust von Platen
year1968
publisherPhilipp Reclam jun.
addressStuttgart
isbn3-15-000291-5
sendergerd.bouillon@t-online.de
typepoem
modified20170915
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Aus einem Chor des Sophokles

        Nicht gezeugt sein, wäre das beste Schicksal,
Oder doch früh sterben in zarter Kindheit:
Wächst zum Jüngling einer empor, verfolgt ihn
        Üppige Torheit,

Während Mißgunst, Streit und Gefahr und Haß ihm
Quälend nahn; reift vollends hinan zum Greis er,
Jede Schmach muß dulden er dann, vereinzelt
        Stehend und kraftlos.

Stets umdroht uns Flutengedräng und schleudert
Hart an steilabfallenden Klippenstrand uns,
Mag der Süd nun peitschen die Woge, mag sie
        Schwellen der Nordsturm.

 


 

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