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August von Platen: Gedichte - Kapitel 55
Quellenangabe
titleGedichte
authorAugust von Platen
year1968
publisherPhilipp Reclam jun.
addressStuttgart
isbn3-15-000291-5
sendergerd.bouillon@t-online.de
typepoem
modified20170915
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        Immer erhält die Verliebten wach
Manches Entzücken und manches Ach;
Liebende, ohne zu schwindeln je
Somnambulieren von Dach zu Dach;
Wandle geschwind des Verlangens Weg,
Doch in der Nähe des Ziels gemach!
Wenn du den Gipfel erklommen wähnst,
Öffnen sich gräßliche Schlünde jach.
Freunde, mir ist die Vernunft zu schwer,
Aber die Liebe, das ist mein Fach!
Während ich zog in der Tugend Feld,
Sah ich, es stehe die Lieb' im Schach;
Jubelst du, Neider, ich sei verletzt?
Guter Geselle! Dein Hieb war flach.
Meine Gesänge, das macht mir Mut,
Fließen melodischer als ein Bach.

 


 

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