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August von Platen: Gedichte - Kapitel 35
Quellenangabe
titleGedichte
authorAugust von Platen
year1968
publisherPhilipp Reclam jun.
addressStuttgart
isbn3-15-000291-5
sendergerd.bouillon@t-online.de
typepoem
modified20170915
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      Wer immer Gott ergeben, er opfert sich der Welt;
Es fließt der Saft der Reben, er opfert sich der Welt;
Den Seidenwurm erblickt' ich, und sah ihn wohlgemut
Den Sarg sich selber weben, er opfert sich der Welt;
Ich sah den Halm des Feldes, der ehedem gewogt,
Im Sicheltode beben, er opfert sich der Welt;
Es läßt melod'sche Seufzer, wiewohl sie töten ihn,
Der Schwan gelind verschweben, er opfert sich der Welt;
Ich sah der Rose Busen, geschwellt von Wohlgeruch,
Dem Sturme hingegeben, er opfert sich der Welt;
Ich sah die Völker alle, als einen großen Leib,
Den Deutschen als ihr Leben, er opfert sich der Welt.

 


 

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