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August von Platen: Gedichte - Kapitel 27
Quellenangabe
titleGedichte
authorAugust von Platen
year1968
publisherPhilipp Reclam jun.
addressStuttgart
isbn3-15-000291-5
sendergerd.bouillon@t-online.de
typepoem
modified20170915
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              Sollen namenlos uns länger
Tag' um Tage so verstreichen?
Kommt, verliebte Müßiggänger,
Trinker, kommt, die Stunden schleichen:
Sammelt rings euch um den Sänger,
Daß er sei bei seinesgleichen!

Was Vernünft'ge hoch verehren,
Taugte jedem, der's verstünde;
Doch zu schwer sind ihre Lehren,
Zu verborgen ihre Gründe:
Sie, die von der Tugend zehren,
Ließen übrig uns die Sünde.

Was wir fühlen, was wir denken,
Halten drum wir im geheimen;
Denn wer möcht' ein Korn versenken,
Wenn's noch nicht vermag zu keimen?
Laßt indes uns in den Schenken
Liebliche Gedichte reimen!

 


 

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