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August von Platen: Gedichte - Kapitel 20
Quellenangabe
titleGedichte
authorAugust von Platen
year1968
publisherPhilipp Reclam jun.
addressStuttgart
isbn3-15-000291-5
sendergerd.bouillon@t-online.de
typepoem
modified20170915
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        Erforsche mein Geheimnis nie,
Du darfst es nicht ergründen,
Es sagte dir's die Sympathie,
Wenn wir uns ganz verstünden.

Nicht jeder ird'sche Geist erkennt
Sein eignes Los hienieden:
Nicht weiter frage, was uns trennt,
Genug – wir sind geschieden!

Es spornt mich ja nicht eitle Kraft,
Mich am Geschick zu proben:
Wir alle geben Rechenschaft
Für unsern Ruf von oben.

Was um mich ist, errät mich nicht
Und drängt und drückt mich nieder;
Doch, such ich Trost mir im Gedicht,
Dann find ich ganz mich wieder!

 


 

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