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Friedrich von Logau: Gedichte - Kapitel 50
Quellenangabe
titleGedichte
authorFriedrich von Logau
typepoem
created20030819
modified20170915
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Die viehische Welt

        Ein rinderner Verstand und kälberne Geberden,
Dabey ein wölfisch Sinn sind bräuchlich jetzt auf Erden.
Das Rind versteht sich nicht, dann nur auf Stroh und Gras;
Ein Mensch lauft, rennt und schwitzt bloß um den vollen Fraß.
Ein Kalb scherzt, gumpt und springt, das Messer eh es fühlet;
Ein Mensch denkt nie an den, der stündlich auf ihn zielet.
Der Wolf nimmt, was ihm kümmt, ist Feind für Wild und Vieh;
Was Mensch und menschlich ist, ist frey für Menschen nie.

 


 

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