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Friedrich von Logau: Gedichte - Kapitel 415
Quellenangabe
titleGedichte
authorFriedrich von Logau
typepoem
created20030819
modified20170915
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Sinnsprüche

        Ein Reis vom Narrenbaum trägt jeder, wer es sei;
Der eine deckt es zu, der andre trägt es frei.
        Freude, Mäßigkeit und Ruh
Schleußt dem Arzt die Türe zu.
        Strafe soll sein wie Salat,
Der mehr Öl als Essig hat.
        In Gefahr und großer Not
Bringt der Mittelweg den Tod.
        Not ist unser sechster Sinn: hat im Augenblick erfunden,
Wo zuvor die andren fünf in Gedanken stille stunden.
        Man merkt, wie gegen Gott der Glaube sei bestellt
Aus dem, wie Glaub, und Treu man seinem Nächsten hält.
        Sich selbselbsten überwinden ist der allerschwerste Krieg;
Sich selbselbsten überwinden ist der allerschönste Sieg.

 


 

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