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Gedichte

Friedrich Haug: Gedichte - Kapitel 62
Quellenangabe
titleGedichte
authorFriedrich Haug
modified20170830
typepoem
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Mein erstes Sonetto

NB. Improvisirt

        Wohlauf! mein Geist! – Ein Probsonetto!
Ein göttliches! – Ich sinn' und trachte – –
Noch mehr Champagner, Benedetto!
Ei, ei! Vier Zeilen, eh ich's dachte.

Ein Liebchen war Petrarchs Oggetto;
Ruhm, Nachruhm ist's, was ich erschmachte.
Den zweiten Tiek heg' ich in Petto.
Wie köstlich! schon der Zeilen achte!

Nur müsset Ihr mein hohes Thema,
Volksliederton und Mystik würzen.
Heil mir! Schon Eilfe nach dem Schema!

So dichten heißt die Zeit verkürzen;
Es klingt doch, wär's auch kein Poema.
Gottlob! Ich ende stolz mit Vierzeh'n.

 


 

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