Projekt Gutenberg

Textsuche bei Gutenberg-DE:
Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle
Gutenberg > Friedrich Haug >

Gedichte

Friedrich Haug: Gedichte - Kapitel 31
Quellenangabe
titleGedichte
authorFriedrich Haug
modified20170830
typepoem
Schließen

Navigation:

Trinklied

        Den Rücken am Feuer, den Bauch am Tische,
Den Tisch belastet mit Wein,
Wie gern ich die Kehl' und Seel' erfrische!
Wein lindert und mindert die Pein.
Zu süßem Denkmal von jeder Extase
Beros' ich die Wangen, bepurpr' ich die Nase.

Nichts gleicht der Schminke von edeln Weinen. –
Der Schönen verschönt dich Wein,
Wirst du bezaubernd, ja, göttlich erscheinen,
Doch klaatrig bey Wasser allein.
Du wirst durch Wasser nur ausgemergelt,
Und stirbst, gelbgrün, schwindsüchtig, verzwergelt.

 


 

 << Kapitel 30  Kapitel 32 >> 






TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.