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Gedichte

Georg Herwegh: Gedichte - Kapitel 82
Quellenangabe
titleGedichte
authorGeorg Herwegh
typepoem
sendererich.adler@abc.de
created20020619
modified20170830
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Die Soziale

Aus dem Italienischen

                Vom Nordkap zum Atlas, vom Ural zu den Anden
Empor, ihr geknechteten Brüder, empor!
Vor unserm Kriegsruf zerstäubt mit Schanden
Der Erden-Könige zitternder Chor.

Herunter die Wappen! Fort mit den Baronen!
Man kauft nicht die Ehre mit Gold in der Hand.
Und nieder die Gitter –'s ist aus mit den Drohnen;
Wenn unser die Arbeit, ist unser das Land.

Auf, Schmiede der Zeit, schwingt die wuchtigen Hämmer!
Und während sie prassen in Üppigkeit,
Laßt uns brechen die Burgen nichtsnutziger Schlemmer
Seid einig und schrecklich, ihr Schmiede der Zeit!

Geknechtete Brüder, warum noch gezaudert?
Nur heute den Kampf noch! Die Zukunft ist dein;
Ein Volk von Reichen blickt auf dich und schaudert –
Denn du, armes Volk, wirst ein Riese einst sein!

 


 

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