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Christian Friedrich Hebbel: Gedichte - Kapitel 441
Quellenangabe
titleGedichte
authorFriedrich Hebbel
modified20170830
typepoem
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Der Mensch und die Güter des Lebens

        Tausend Libellen umgaukeln den Menschen und schillern und locken,
    Aber die schönste ist grau, wenn er sie endlich erhascht.
Wäre es anders und schmückte der goldene Staub, der die Flügel
    Jeder schweifenden ziert, eine gefangene nur;
Glänzte das Gut, das wir haben, wie jenes, welches uns mangelt,
    Stände das Gut, das uns fehlt, nackt vor den Blicken, wie dies:
Welch ein Heil für uns alle! Wir würden nicht töricht verlangen
    Und des bescheidensten Glücks ruhig und still uns erfreun!

 


 

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