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Christian Friedrich Hebbel: Gedichte - Kapitel 422
Quellenangabe
titleGedichte
authorFriedrich Hebbel
modified20170830
typepoem
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An Freund La Roche

nachdem er an zwei aufeinander folgenden Tagen der Gefahr, im See zu ertrinken und im Bade erschlagen zu werden, glücklich entgangen war:

              Zu welchen ungeheuren Dingen
    Hat dich der Himmel noch ersehn?
Wie weit sollst du's auf Erden bringen?
    Das ist seit Cäsar nicht geschehn!

An zwei von deinen Julitagen
    In alleräußerster Gefahr,
Und dennoch nichts davongetragen,
    Das ist noch mehr als wunderbar.

Gewiß schwebt irgendeine Krone
    Schon funkelnd über deinem Haupt.
Der Kaiser fehlt dem deutschen Throne,
    Der Papst ward jüngst schon totgeglaubt.

So halte dich der Wahl gewärtig,
    Daß du der Völker Sehnen stillst;
Nur werde mit dir selbst erst fertig:
    Ob Papst, ob Kaiser, was du willst.

 


 

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