Projekt Gutenberg

Textsuche bei Gutenberg-DE:
Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle
Christian Friedrich Hebbel: Gedichte - Kapitel 278
Quellenangabe
titleGedichte
authorFriedrich Hebbel
modified20170830
typepoem
Schließen

Navigation:

Unsterbliche und Unbegrabene

        Trennt Unsterbliche nur von Unbegrabenen, Freunde,
    Alle Unsterblichkeit hat nur ein einziges Maß!
Das ist unsterblich, was lebt, was unverlöschliche Funken
    Sprüht, die noch zünden in uns, glaubt mir, das andre ist tot.
So ist Homer unsterblich, und durch den Homer auch Achilles,
    Äschylos, Sophokles so, Shakespeare, ja Goethe sogar,
Aber Napoleon stirbt, wofern ihm ein spätres Jahrhundert
    Nicht den Dichter erweckt, der ihm das Leben verbürgt.
Knaben werden's belächeln, was Alexander besiegelt,
    Als er am Ganges rief: »Weh mir, es lebt kein Homer!«

 


 

 << Kapitel 277  Kapitel 279 >> 






TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.