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Christian Friedrich Hebbel: Gedichte - Kapitel 258
Quellenangabe
titleGedichte
authorFriedrich Hebbel
modified20170830
typepoem
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Vers und Prosa

            Leichter wäre auf einmal der Vers, als die Prosa, geworden?
    Schwerer ist er, wofern ihr ihn vortrefflich verlangt,
Denn mit jeglichem Reiz der Prosa muß er sich schmücken
    Und mit dem höheren noch, den man an ihr nicht vermißt.
Wenn ihr ihm einen erlaßt, so wird's euch der Dichter nicht danken,
    Denn ihr ebnet dadurch einzig dem Stümper die Bahn.
Aber, so seid ihr, ihr setzt, damit nur jeder ein Künstler
    Heiße, ruhig die Kunst unter sich selbst erst herab,
Und da pfeifende Knaben das Nichts nun zu leisten vermögen,
    Das ihr fordert, so denkt ihr sie euch selbst als ein Nichts!

 


 

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