Projekt Gutenberg

Textsuche bei Gutenberg-DE:
Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle
Christian Friedrich Hebbel: Gedichte - Kapitel 188
Quellenangabe
titleGedichte
authorFriedrich Hebbel
modified20170830
typepoem
Schließen

Navigation:

Totenopfer

                Über den Kirchhof ging ich und pflückte von jedem der Gräber
    Eine Blume mir ab, bis sie mir schwollen zum Strauß.
Aber, was soll er mir doch – so rief ich, plötzlich erschaudernd –
    Borgt das Leben sich denn Zierde und Zeichen vom Tod?
Doch, da traf ich ein Grab, verwildert liegend und einsam,
    Welchem jeglicher Kranz fehlte, der welke sogar.
Nimm sie, sprach ich und streute die Blumen, die schlummernden Nachbarn
    Senden das Opfer durch mich, da es die Liebe versäumt!

 


 

 << Kapitel 187  Kapitel 189 >> 






TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.