Projekt Gutenberg

Textsuche bei Gutenberg-DE:
Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle
Christian Friedrich Hebbel: Gedichte - Kapitel 169
Quellenangabe
titleGedichte
authorFriedrich Hebbel
modified20170830
typepoem
Schließen

Navigation:

Doppelter Krieg

        Wie sollten sich des Schönen Priester hassen,
    Wie sollten sie unedel sich bekriegen!
    Ein jeder wird dem andern gern erliegen,
Das heißt, sich gern von ihm bewirten lassen!

Doch freilich werden sie das Schwert erfassen,
    Den Pfuscher, der den Thron der Kunst bestiegen
    Und ihn schon dadurch schändet, zu besiegen,
Weil dem vor Zorn die Götter selbst erblassen.

Was ist es dort? Ein anmutsvolles Ringen,
    Ob einer leisten solle, ob genießen,
        Ob füllen oder leeren bloß die Schale.

Hier gilt's, den Pöbelfürsten zu bezwingen,
    Den schnöde Wächter in den Tempel ließen,
        Damit er allen Musen Bärte male.

 


 

 << Kapitel 168  Kapitel 170 >> 






TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.