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Christian Friedrich Hebbel: Gedichte - Kapitel 152
Quellenangabe
titleGedichte
authorFriedrich Hebbel
modified20170830
typepoem
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Meisenglück

          Aus dem goldnen Morgenqualm
    Sich herniederschwingend,
Hüpft die Meise auf den Halm,
    Aber noch nicht singend.

Doch der Halm ist viel zu schwach,
    Um nicht bald zu knicken,
Und nur, wenn sie flattert, mag
    Sie sich hier erquicken.

Ihre Flügel braucht sie nun
    Flink und unverdrossen,
Und indes die Füßchen ruhn,
    Wird ein Korn genossen.

Einen kühlen Tropfen Tau
    Schlürft sie noch daneben,
Um mit Jubel dann ins Blau
    Wieder aufzuschweben.

 


 

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