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Christian Friedrich Hebbel: Gedichte - Kapitel 132
Quellenangabe
titleGedichte
authorFriedrich Hebbel
modified20170830
typepoem
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Der Kranke

              Der Kranke in seinem Bette,
    Wie schlief er so schwer und so bang,
Als hin zu der schwülen Stätte
    Der erste Lenzhauch drang.

Ein Fenster war aufgegangen,
    Durch das er hinein sich stahl,
Nun kühlt er die heißen Wangen,
    Die glühende Stirn zumal.

Und all dies linde Kosen,
    Das Blüten gelockt aus dem Baum,
Es gibt dem Hoffnungslosen
    Genesung in süßem Traum.

Doch ach, der holde Gedanke
    Erschüttert zu sehr sein Herz,
Vor Freude erwacht der Kranke
    Und fühlt den alten Schmerz.

 


 

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