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Gedichte

Heinrich Heine: Gedichte - Kapitel 387
Quellenangabe
titleGedichte
authorHeinrich Heine
modified20170830
typepoem
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Fortuna

              Frau Fortuna, ganz umsunst
Tust du spröde! deine Gunst
Weiß ich mir, durch Kampf und Ringen,
Zu erbeuten, zu erzwingen.

Überwältigt wirst du doch,
Und ich spanne dich ins Joch,
Und du streckst am End die Waffen
Aber meine Wunden klaffen.

Es verströmt mein rotes Blut,
Und der schöne Lebensmut
Will erlöschen; ich erliege
Und ich sterbe nach dem Siege.

 


 

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