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Gedichte

Heinrich Heine: Gedichte - Kapitel 350
Quellenangabe
titleGedichte
authorHeinrich Heine
modified20170830
typepoem
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Päan

(Fragment)

      Streiche von der Stirn den Lorbeer,
Der zu lang herunterbammelt,
Und vernimm mit freiem Ohr, Beer,
Was dir meine Lippe stammelt.

Ja, nur stammeln, stottern kann ich,
Trete vor den großen Mann ich,
Dessen hoher Genius
Ist ein wahrer Kunstgenuß,
Dessen Ruhm ein Meisterstück ist,
Und kein Zufall, nicht ein Glück ist,
Das im Schlafe ohne Müh
Manchem kömmt, er weiß nicht wie,
Wie z. B. jenem Rotznas,
Dem Rossini oder Mozart.
Nein, der Meister, der uns teuer,
Unser lieber Beeren-Meyer,
Darf sich rühmen: er erschuf
Selber seines Namens Ruf
Durch die Macht der Willenskraft,
Durch des Denkens Wissenschaft,
Durch politische Gespinste
Und die feinsten Rechenkünste –
Und sein König, sein Protektor,
Hat zum Generaldirektor
Sämtlicher Musikanstalten
Ihn ernannt und mit Gewalten
Ausgerüstet, .........

die ich heute untertänigst ehrfurchtsvoll in Anspruch nehme.

 


 

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