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Gedichte

Heinrich Heine: Gedichte - Kapitel 34
Quellenangabe
titleGedichte
authorHeinrich Heine
modified20170830
typepoem
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An Fritz von Beughem!

        Mein Fritz lebt nun im Vaterland der Schinken,
Im Zauberland, wo Schweinebohnen blühen,
Im dunkeln Ofen Pumpernickel glühen,
Wo Dichtergeist erlahmt, und Verse hinken.

Mein Fritz, gewohnt, aus heilgem Quell zu trinken
Soll nun zur Tränke gehn mit fetten Kühen,
Soll gar der Themis Aktenwagen ziehen, –
Ich fürchte fast er muß im Schlamm versinken.

Mein Fritz, gewohnt auf buntbeblümten Auen
Sein Flügelroß, mit leichter Hand, zu leiten,
Und sich zu schwingen hoch, wo Adler horsten;

Mein Fritz wird nun, will er sein Herz erbauen,
Auf einem dürren Prosagaul durchreuten
Den Knüppelweg von Münster bis nach Dorsten.

 


 

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