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Gedichte

Heinrich Heine: Gedichte - Kapitel 29
Quellenangabe
titleGedichte
authorHeinrich Heine
modified20170830
typepoem
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Bamberg und Würzburg

        In beider Weichbild fließt der Gnaden Quelle,
Und tausend Wunder täglich dort geschehen.
Umlagert sieht man dort von Kranken stehen
Den Fürsten, der da heilet auf der Stelle.

Er spricht: »Steht auf und geht!« und flink und schnelle
Sieht man die Lahmen selbst von hinnen gehen;
Er spricht: »Schaut auf und sehet!« und es sehen
Sogar die Blindgebornen klar und helle.

Ein Jüngling naht, von Wassersucht getrieben,
Und fleht: »Hilf, Wundertäter, meinem Leibe.«
Und segnend spricht der Fürst: »Geh hin und schreibe!«

In Bamberg und in Würzburg machts Spektakel,
Die Handlung Göbhardts rufet laut: »Mirakel!« –
Neun Dramen hat der Jüngling schon geschrieben.

 


 

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