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Gedichte

Heinrich Heine: Gedichte - Kapitel 191
Quellenangabe
titleGedichte
authorHeinrich Heine
modified20170830
typepoem
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Der Helfer

              Frohlockst, Plantagenet, und glaubst,
Daß du die letzte Hoffnung uns raubst,
Weil deine Knechte ein Grabmal fanden,
Worauf der Name »Arthur« gestanden.

Arthur ist nicht gestorben, es barg
Nicht seinen Leichnam der steinerne Sarg.
Ich selber sah ihn vor wenig Tagen
Lebendigen Leibes im Walde jagen.

Er trug ein Kleid von grünem Samt,
Die Lippe lacht', das Auge flammt'.
Er kam mit seinen Jagdgenossen
Einhergeritten auf stolzen Rossen.

Wie allgewaltig sein Hifthorn schallt
Trara – trara – durch Tal und Wald!
Die Zauberklänge, die Wundertöne,
Sie sind verständlich für Cornwalls Söhne.

Sie melden: Die Zeit ist noch nicht da,
Doch kommt sie bald – Trara – trara!
Und König Arthur mit seinen Getreuen
Wird von den Normannen das Land befreien.

 


 

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