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Gedichte

Heinrich Heine: Gedichte - Kapitel 148
Quellenangabe
titleGedichte
authorHeinrich Heine
modified20170830
typepoem
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In der Frühe

                  Meine gute, liebe Frau,
Meine gütge Frau Geliebte,
Hielt bereit den Morgenimbiß
Braunen Kaffee, weiße Sahne.

Und sie schenkt ihn selber ein,
scherzend, kosend, lieblich lächelnd.
In der ganzen Christenheit
Lächelt wohl kein Mund so lieblich!

Auch der Stimme Flötenton
Findet sich nur bei den Engeln,
Oder allenfalls hienieden
Bei den besten Nachtigallen.

Wie die Hände liljenweiß!
Wie das Haar sich träumend ringelt
Um das rosge Angesicht!
Ihre Schönheit ist vollkommen.

Heute nur bedünkt es mich
– Weiß nicht warum –,ein bißchen schmäler
dürfte ihre Taille sein,
Nur ein kleines bißchen schmäler.

 


 

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