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Gedichte

Gustav Falke: Gedichte - Kapitel 48
Quellenangabe
titleGedichte
authorGustav Falke
modified20170815
typepoem
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Ein Frühlingslied

            Ein Vöglein fliegt im Winde
Mit seinen bunten Flügeln
Und kann sich gar nicht zügeln.
Wie fliegt es so geschwinde,
Das kleine Vöglein Hoffen;
Die Welt steht ihm ja offen.

Ein Mägdlein geht im Garten,
Jungfräulich schon zu nennen.
Die ersten Tulpen brennen,
Die ersten Veilchen warten.
Es lugt nach einem Kränzlein
Und sehnt nach einem Tänzlein.

Und wo willst du denn tanzen gehn,
Du junge Freude, du?
Soweit die weichen Winde wehn,
Soweit in hohem Bogen
Das Hoffen ist geflogen,
Das liebe schnelle Vögelein,
So weit – willst du mein Tänzer sein?
Trägt mich mein goldner Schuh.

 


 

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