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Gedichte

Gustav Falke: Gedichte - Kapitel 101
Quellenangabe
titleGedichte
authorGustav Falke
modified20170815
typepoem
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Halt zu die Tür!

      Ich sehne mich wohin, weit, weit,
Wo frei der Weg und frei der Wind,
Wo stille Wälder schattend stehn,
Wo keine Augen fragend sehn:
Du wunderliches Menschenkind.

Ich hungere nach Heimlichkeit.
Zu viel hab ich der Welt vertraut.
Was stieß ich auf des Herzens Tor?
Die blöde Menge steht davor,
Hat in mein Heiligstes geschaut.

O sei nicht allzu gastbereit.
Halt zu die Tür, halt zu die Tür!
Ein Winkel muß dein eigen sein,
Wohin kein Fremder sich drängt ein,
Und böt den Himmel er dafür.

 


 

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