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Gedichte

Paul Fleming: Gedichte - Kapitel 92
Quellenangabe
titleGedichte
authorPaul Fleming
modified20170815
typepoem
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Auff ihr Verbündnüß.

            Ihr Schatten / die ihr nur alleine bey uns seyd /
und du auch stille Lufft / die unsern Ahtem reget /
Seyd Zeugen zwischen uns. Der Eyd ist abgeleget /
der Eyd / der mir und ihr soll nimmermehr seyn leid.
    Diß ist mein und ihr Schluß. Es berste List und Neid.
So lang' ein Pusch sein Laub / die Erde Kräuter träget /
und ein belebter Geist sich in der Flut beweget;
Diß soll sein Ende seyn / wenn mehr ist keine Zeit.
    So treue Fulvia / so liebt sechs ohne schmertzen /
wenn solche Freundschafft macht ein Hertze mit dem Hertzen.
Es mögen andre nun von ihrer Liebe Pein /
    Von Angst / von Grausamkeit / von dem und jenem Klagen;
Zwey Hertzen / das sind wir / die können redlich sagen /
daß von der Liebe sie noch nie betrübet seyn.

 


 

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