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Gedichte

Paul Fleming: Gedichte - Kapitel 89
Quellenangabe
titleGedichte
authorPaul Fleming
modified20170815
typepoem
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An den Ort / da Er Sie erstlich
ümmfangen.

        Es müss' ein ewger Lentz mit steten Favoninnen
auff dein gepüschtes Häupt und blumicht Antlitz wehn /
die reich-bethaute Brust den Perlen gleiche stehn /
und deine feuchte Schoß mit kalten Brünnen rinnen /
    So sollen jährlich auch hier meine Kastalinnen /
mit Zweigen vom Parnass' ümm dein Gehege gehn /
und deine Trefligkeit durch solch ein Lied erhöhn /
das du nur würdig bist / und die uns lieb gewinnen.
    Die Hamadryaden die sollen dir für Schaden /
für Wild-behüter seyn die rauchen Oreaden.
Und daß dir kein Sylvan / kein Satyr nicht sey feind /
    So will ich diese Wort' an deinen Eingang schreiben /
die wieder Sturm und Schlag / und Jahre sollen bleiben:
Wer dieses Ortes schont / der ist deß Himmels Freund.

 


 

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