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Gedichte

Paul Fleming: Gedichte - Kapitel 87
Quellenangabe
titleGedichte
authorPaul Fleming
modified20170815
typepoem
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Er verwundert sich seiner Glückseeligkeit.

        Wie mir es gestern gieng / und wie ich ward empfangen
in meiner Freundinn Schoß / weiß Sie nur und nur ich.
Das allerliebste Kind das hertzt' und grüßte mich.
Sie hielte fäste mich / wie Ich sie hart' ümmfangen.
    Auf meinem lag ihr Mund / auff ihren meine Wangen.
Offt sagte sie mir auch / was nicht läst sagen sich.
Darümm du / Momus / nicht hast zu bekümmern dich.
Bey ihr ist noch mein Sinn / bey mir noch ihr Verlangen;
    O wol mir / der ich weiß / was nur die Götter wissen /
die sich auch / wie wir uns / in reiner Keuschheit küssen.
O wol mir / der ich weiß / was kein verliebter weiß.
    Wird meiner Seelen Trost mich allzeit also laben /
mir allzeit also thun / so werd' ich an ihr haben
ein weltlichs Himmelreich / ein sterbliche Paradeiß.

 


 

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