Projekt Gutenberg

Textsuche bei Gutenberg-DE:
Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle
Gutenberg > Paul Fleming >

Gedichte

Paul Fleming: Gedichte - Kapitel 86
Quellenangabe
titleGedichte
authorPaul Fleming
modified20170815
typepoem
Schließen

Navigation:

An Anemonen.

            Ich meynt' / ich hätte dir mein gantzes Hertz' entdeckt /
mein lassen und mein Thun / mein wollen und beginnen /
So / daß ich mich mir selbst nicht besser öffnen können.
Ich war nun nicht in mir; Ich war in dich versteckt.
    Was hat denn diesen Haß so bald auff mich erweckt /
daß du mir itzund auch ein Auge nicht wilst gönnen?
Besinne dich doch / Lieb / wo du was kanst besinnen /
wie hoch mich dieses schmertzt / wie sehr mich dieß erschreckt.
    Gedencke doch an dich / wilst du an mich nicht dencken.
Sey mir feind / und nicht dir / dieweil es Zeit ist noch.
Wilst du mich richten hin / so schone deiner doch /
    als die ümm meinen Todt zu tode sich wird kräncken.
Nim einmahl dieses dir für allemahl gesagt;
Du bist die einige / die ewig mir behagt.

 


 

 << Kapitel 85  Kapitel 87 >> 






TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.