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Gedichte

Paul Fleming: Gedichte - Kapitel 83
Quellenangabe
titleGedichte
authorPaul Fleming
modified20170815
typepoem
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Er redet die Stadt Moskaw an /
Als er ihre vergüldeten Thürme von fernen sahe.

        Du Edle Käyserinn der Städte der Ruthenen /
Groß / herrlich / schöne / reich; seh' ich auff dich dorthinn /
auff dein vergüldtes Häupt / so kömmt mir in den Sinn
was güldners noch als Gold / nach dem ich mich muß sehnen.
    Es ist das hohe Haar der schönen Basilenen /
durch welcher Trefligkeit ich eingenommen binn.
Sie / Gantz ich / Sie mein All / Sie / meine Herrscherinn /
hat bey mir allen Preiß der schönsten unter schönen.
    Ich rühme billich dich / du Häupt-Stadt deiner Welt /
weil deiner Göttligkeit hier nichts die Wage hält /
und du der Außzug bist von tausenden der Reussen.
    Mehr aber rühm' ich dich / weil / was dich himmlisch preist /
mich an ein göttlichs Mensch bey dir gedencken heisst /
in welcher alles ist / was treflich wird geheissen.

 


 

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