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Gedichte

Paul Fleming: Gedichte - Kapitel 79
Quellenangabe
titleGedichte
authorPaul Fleming
modified20170815
typepoem
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Als Er wieder mit Ihr auß-
gesöhnet war.

                        Der Nebel ist vorbey. Die Sonne scheinet wieder.
Mein Lieb / das zornig war / das lacht mich freundlich an.
So / daß ich von sonst nichts als Freude sagen kan.
Ich fühle noch den Todt durch alle meine Glieder.
    Die Wangen wurden blaß / die Augen suncken nieder.
Das Hertze ward mir Bley. Nun denck' ich zwar daran /
doch bin ich zwiefach froh / daß dieses ist gethan:
von altem Trauren matt / von neuen Freuden müder.
    Der Zucker meiner Noth / das Labsal meiner Pein /
und was dem Krancken sonst pflegt recht gesund zu seyn /
das alles ist mir / Schatz / dein güldnes Angesichte.
    O Sonne meiner Lust / schein' ewig so / wie itzt.
Du bist die süße Glut / die meinen Geist erhitzt.
Von dir / Glantz / nähm' ich Schein; Von dir / Liecht / werd' ich liechte.

 


 

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