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Gedichte

Paul Fleming: Gedichte - Kapitel 76
Quellenangabe
titleGedichte
authorPaul Fleming
modified20170815
typepoem
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An den Mohn.

                Du / die du standhafft bist in deinem Unbestande /
Steig' / Hekate / herab; Ich singe dir ein Lied /
ein Lied von meiner Zier / die itzt auch nach dir sieht /
ob ich schon bin sehr weit von ihr und ihrem Lande.
    Komm / Berezynthie / zu dieses Strohmes Rande /
an dem ich geh' herüm / da meine Hoffnung blüht /
du weist es / Delie / was itzt mit ihr geschicht:
Du weist es / wie es steht ümm meine Salibande.
    Komm / Föbe / Tag der Nacht / Diane / Borge-liecht /
Warsägrinn / Lieder-Freund; Komm / Lune / säume nicht;
Die gantze Welt die schläfft. Ich wache dich zu loben.
    Strohm-Fürstinn / Jäger-Frau / Nacht-Auge / Horn-Gesicht' /
Herab; Itzt fang' ich an / das süße Lob-Gedicht'.
Und kömst du nicht herab / so hör es nur dort oben.

 


 

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