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Gedichte

Paul Fleming: Gedichte - Kapitel 66
Quellenangabe
titleGedichte
authorPaul Fleming
modified20170815
typepoem
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An Deutschland.

                Ja Mutter es ist war. Ich habe diese Zeit /
die Jugend mehr als faul und übel angewendet.
Ich hab' es nicht gethan / wie ich mich dir verpfändet.
So lange bin ich aus / und dencke noch so weit.
    Ach Mutter zürne nicht; es ist mir mehr als leid /
der Vorwitz dieser Muth hat mich zu sehr verblendet.
Nun hab' ich allzuweit von dir / Trost / abgeländet /
und kan es endern nicht / wie hoch es mir auch reut.
    Ich bin ein schwaches Both ans große Schiff gehangen /
muß folgen / wie / und wenn / und wo man denckt hinaus.
Ich will gleich / oder nicht. Es wird nichts anders draus.
    Indessen meyne nicht / O du mein schweer Verlangen /
Ich dencke nicht auff dich / und was mir frommen bringt.
Der wohnet überall / der nach der Tugend ringt.

 


 

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