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Gedichte

Paul Fleming: Gedichte - Kapitel 65
Quellenangabe
titleGedichte
authorPaul Fleming
modified20170815
typepoem
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An den Fluß Moskaw /
als er schiede.

        Fleuß sanffte / wie du thust / in beyden Ufern hin /
fleuß deine Stadt vorbey / die große / die gepreiste /
die nun das ander mahl sich uns so gut erweiste /
durch welcher Urlaub wir nun in den Auffgang ziehn.
    Verbleib' ich so gesund / als wie ich itzo bin /
und komm' ich wieder heim / als wie ich ab verreiste /
So sey dirs zugesagt mit Mund und gantzem Geiste /
du solt mir nimmermehr nicht kommen aus dem Sinn'.
    Ich will dich so bekand / als meine Mulde machen /
die itzund über mir nicht allzusehr wird lachen /
weil ich fast nicht denck heim ein halb-verlohrner Sohn.
    Nim diese Hand voll Klee / im mangel der Violen /
zu treuen Günsten an. Ich dichte schon den Thon.
Lauff / Erato / alßbald / die Zyther her zu holen.

 


 

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