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Gedichte

Paul Fleming: Gedichte - Kapitel 61
Quellenangabe
titleGedichte
authorPaul Fleming
modified20170815
typepoem
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Dem Wolgebohrnen Herrn /
Herrn Dietrich von dem Werder.

                        Es sagts Jerusalem / es sagets Krieg und Sieg /
und hundert anders mehr / was werther Held dein dichten /
und dein verrichten sey. Du giebest den Geschichten
Ihr Leben durch dein Thun. Machst daß dein Sieg und Krieg
    sich kriegt und übersiegt / den sonst die Zeit verschwieg
in einer langen Nacht. Du kanst dich dir verpflichten /
daß dich und deinen Rhum kein Todt nicht mag vernichten.
Weil ritterliche Kunst ihn sieghafft überstieg.
    Ich lobe diese Faust / die Leib und Nahmen schützt /
Selbst schreibt was sie selbst thut. Auff Krafft und Kunst ihr eigen /
auff beyderley gelehrt / was beyder Seiten nutzt.
    Ihr Röhmer / tretet auff; Ihr Griechen gebet zeugen /
wird Agamemnon nun selbst sein Homerus nicht?
Eneas sein Virgil? wer ists / ders wiederspricht?

 


 

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