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Gedichte

Paul Fleming: Gedichte - Kapitel 51
Quellenangabe
titleGedichte
authorPaul Fleming
modified20170815
typepoem
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An Anemonen.

          Anemone / meine Wonne /
meines Hertzens stete Zier /
meine Klarheit / meine Sonne /
kanst du diß denn gläuben dir /
daß / was dir mein Mund verspricht /
meyne mein Gemüthe nicht.

    Nicht so / Liebste. Laß dir sagen /
es ist ein betrogner Wahn /
der dich heißt ümm etwas klagen /
das dir doch nicht fehlen kan.
Was betrübt dich Zeit und Ort.
Wahre Liebe hält ihr Wort.

    Nacht / und Tag / und alle Blicke /
gehn auff dein Gedächtnüß hin.
Was von Seufftzen ich verschicke /
heiß' ich alles zu dir ziehn.
Und die Thränen meiner Pein /
send' ich / Schatz / zu dir allein.

    Ach nun / Anemone / gläube /
was du dir selb-selbst sagst zu.
Der ich eigen bin und bleibe /
Anemone / das bist du.
Anemone / meine Zier /
Du nur bist die Liebste mir.

 


 

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