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Gedichte

Paul Fleming: Gedichte - Kapitel 47
Quellenangabe
titleGedichte
authorPaul Fleming
modified20170815
typepoem
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        Außerwählte nach der einen /
die mir gut war auff den Schein /
wilst du mich getreue meynen /
so will ich auch deine seyn.
Wahre Liebe steht vergnüget /
wenn sie ihres gleichen krieget.

    Neue Gunst ist nicht ohn Sorgen;
doch dein redlichs Hertze macht /
daß mir nichts nicht ist verborgen /
was die andern macht bedacht.
Andre mögen anders dencken.
Laß uns uns einander schencken.

    Neige deiner Liebe Feuer
auff mich / der ich deine binn.
Halt mich wehrt / wie ich dich theuer.
Diß ist steter Liebe Sinn.
Was sich regt in meinem Bluhte /
weiß von keinem Wanckel-muhte.

    Anemone / meine Treue
sey hiermit dir zugesagt.
Thu stets / was ich mich stets freue /
daß mein Hertze nicht mehr klagt.
Was an jener ist verlohren /
das ist mir an dir gebohren.

    Nun / mein Hertze / sey geschieden /
und gieb jener gute Nacht.
Eine stellet dich zu frieden /
die dich einig frölich macht.
Anemone / die dir scheint /
die ists / die dich ewig meynt.

 


 

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