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Gedichte

Paul Fleming: Gedichte - Kapitel 42
Quellenangabe
titleGedichte
authorPaul Fleming
modified20170815
typepoem
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        Es ist ümmsonst / das klagen /
                das du ümm mich /
                und ich ümm dich /
wir ümeinander tragen.
Sie ist ümmsonst / die harte Pein /
mit der wir itzt ümmfangen seyn.

    Laß das Verhängnüß walten.
                Was dich dort ziehrt /
                und mich hier führt /
das wird uns doch erhalten.
Diß / was uns itzt so sehr betrübt /
ists dennoch das uns Freude giebt.

    Sey unterdessen meine /
                mein mehr als ich /
                und schau' auff mich /
daß ich bin ewig deine.
Vertraute Liebe weichet nicht.
Hält allzeit / was sie einmahl spricht.

    Auff alle meine Treue
                sag' ich dirs zu /
                du bist es / du /
der ich mich einig freue.
Mein Hertze / das sich itzt so quählt /
hat dich und keine sonst erwählt.

    Bleib / wie ich dich verlassen /
                daß ich dich einst /
                die du itzt weinst /
mit lachen mag ümmfassen.
Diß soll für diese kurtze Pein
uns ewig unsre Freude seyn.

    Eilt / laufft ihr trüben Tage /
                Eilt / laufft / vorbey.
                Eilt macht mich frey
von aller meiner Plage.
Eilt / kommt ihr hellen Stunden ihr /
die mich gewehren aller Zier.

 


 

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